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Aktuelles

Alle Neu­ig­kei­ten auf einen Blick.

Kooperationsprojekt

Lernen in Bewegung

Das Pro­jekt in Kope­ra­ti­on mit ört­li­chen Sport­ver­ei­nen läuft in Tübin­gen und Leon­berg bereits im drit­ten bzw. zwei­ten Jahr und soll nach Mög­lich­keit aus­ge­wei­tet wer­den. Im Okto­ber 2024 ging mit der Unter­stüt­zung von Beweg­tEuch zusam­men mit den Tigers, den Bas­ket­bal­lern des SV 03 Tübin­gen, ein Pro­jekt in Tübin­gen an den Start, das Grund­schu­len und deren Kin­der­häu­sern zusätz­li­che Sport- und Bewe­gungs­mög­lich­kei­ten bie­tet. Mehr noch: Sport wird in den gesam­ten Schul­all­tag inte­griert. Denn die Tübin­ger Tigers tei­len mit ihrer „Sport Vernetzt“-Initiative die Ziel­set­zung von Beweg­tEuch, Sport für ALLE Kin­der und Jugend­li­che zu ermög­li­chen, ins­be­son­de­re auch Kin­dern aus sozi­al benach­tei­lig­ten Verhältnissen.

Rund 300 Kin­der der Hügel­schu­le und der Grund­schu­le Aisch­bach sowie die Kin­der der Kin­der­häu­ser Stern­platz, Eugen­stra­ße, West­stadt und Aisch­bach pro­fi­tie­ren vom Pro­jekt. Manu­el Pasi­os, ehe­ma­li­ger Trai­ner im Bas­ket­ball-Nach­wuchs­be­reich der­Ti­gers, ist eine Ide­al­be­set­zung. Pasi­os kann sich auf eine Aus­bil­dung zum Jugend- und Heim­erzie­her stüt­zen und ist für die Kin­der bei­spiels­wei­se auch in der Lern­zeit Ansprech­part­ner oder wäh­rend der Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung. Pasi­os weist auf einen beacht­li­chen Neben­ef­fekt hin: Der Sport för­dert zugleich die Sprach­ent­wick­lung der Kin­der. Dies ist ein wich­ti­ger Aspekt gera­de bei Schu­len wie der Hügel­schu­le und der Aisch­bach-Schu­le, in denen die Kin­der zu 65 Pro­zent bzw. 50 Pro­zent aus Fami­li­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund kommen.

Seit Schul­jahr 2025/​26 ist für „Ler­nen in Bewe­gung“ in Tübin­gen außer­dem Arne Venth mit dabei. Ziel ist es, ab Schul­jahr 2026/​27 wei­te­re Tübin­ger Grund­schu­len und even­tu­ell die 5. Jahr­gangs­stu­fe ein­zu­bin­den. Aktu­ell wer­den dafür noch rund 10.000 Euro benötigt.

In Leon­berg pflegt der dor­ti­ge größ­te Sport­ver­ein SV Leonberg/​Eltingen seit 2020 Sport-Koope­ra­tio­nen zu Grund­schu­le und Kin­der­häu­sern sowie dem See­haus e.V., eine Ein­rich­tung des Frei­en Straf­voll­zugs für Jugend­li­che. Iim Jahr 2025 hat Beweg­tEuch den SV Leonberg/​Eltingen finan­zi­ell unter­stützt, sodass „Ler­nen in Bewe­gung“ aktu­ell bei sechs Schu­len sowie sie­ben Kin­der­häu­sern ein­ge­führt ist.

Meh­re­re Bewe­gungs­stun­den pro Woche führt der SV in den Räum­lich­kei­ten der jewei­li­gen Ein­rich­tung durch, oder – wo nicht mög­lich – in den eige­nen Sport­hal­len. Außer­dem bei­spiels­wei­se eine Sport-Mix AG oder die Berei­che­rung des Sport­un­ter­richts mit dem Know­how der Fach­kräf­te des SV. Rund 600 Kin­der errei­chen die Ange­bo­te pro Woche. Eine wei­te­re För­de­rung und Fort­set­zung in 2026 ist angelaufen.

Per­spek­ti­ve 2026/​2027

Wei­te­re Ein­rich­tun­gen in Leon­berg und Tübin­gen haben bereits 2025 einen drin­gen­den Bedarf an den kos­ten­lo­sen Sport- und Bewe­gungs­an­ge­bo­ten der Sport­ver­ei­ne ange­mel­det. Dies wird sich zum Schul­jahr 2026/​27 ver­schär­fen. Ab August müs­sen die Schu­len das Ganz­tags­för­de­rungs­ge­setz (GaFöG) erfül­len: Danach haben alle Kin­der der 1. Klas­sen­stu­fe Anspruch auf ganz­tä­gi­ge Bil­dung und Betreu­ung, bis Schul­jahr 2029/​2030 haben dann alle vier Klas­sen­stu­fen der Grund­schu­len die­sen Rechts­an­spruch an fünf Tagen pro Woche.

Durch die enge Koope­ra­ti­on von Kita, Schu­le und Sport­ver­ein ist es mög­lich, dass Kin­der früh Freu­de an der Bewe­gung ent­wi­ckeln, und die Ver­bin­dung zum Sport über die Kita und Schu­le hin­weg mit­neh­men. Für Kin­der, die in den Sport­ver­ein ein­tre­ten wol­len, deren Fami­lie jedoch die finan­zi­el­len Mit­tel feh­len, über­nimmt Beweg­tEuch für ein Jahr die Mit­glied­schaft und, wenn benö­tigt, Kos­ten für die Ausstattung.

Fotos: Den­nis Dud­dek Photography

Kunstauktion zugunsten von BewegtEuch und Kinderschutzbund

Pauritsch öffnet die Geldbeutel

„Ich brau­che mehr Äpfel“, rief Wolf­gang Pau­rit­sch, nach­dem er eben den „Big Apple“ des pol­ni­schen Künst­lers Peter Wolf­ramm für 2.600 Euro ver­stei­gert hat­te, für mehr als das Dop­pel­te der Wert­ein­schät­zung. Nein, mehr Äpfel gab es nicht bei der gro­ßen Cha­ri­ty-Akti­on im Neu­en Kunst­mu­se­um Tübin­gen (NKT), aber doch zahl­rei­che wun­der­vol­le Kunst­ob­jek­te, die alle einen Käu­fer oder eine Käu­fe­rin fanden.

Auch dank Wolf­gang Pau­rit­sch, dem renom­mier­ten Auk­tio­na­tor. Der Mann mit der schnel­len Zun­ge mach­te die Ver­stei­ge­rung zuguns­ten des Kin­der­schutz­bunds Tübin­gen und dem Ver­ein Beweg­tEuch zum Ereig­nis. Mit sei­nen Sprü­chen sorg­te er für gute Lau­ne, und mit sei­ner Schlag­fer­tig­keit ani­mier­te er das Publi­kum zum Bie­ten. Als Mar­tin Sonn­lei­ters Pig­ment­druck „The Pop Ton­gue“ mit den Por­träts der Rol­ling Stones-Mit­glie­der für 800 Euro an einen jun­gen Mann ging, frag­te Pau­rit­sch: „Kau­fen Sie das für sich? Sie sind so jung! – Ach so, für den Papa.“

Der Groß­teil der Objek­te wur­de vom tsche­chi­schen Künst­ler Ales Lamr (1943 – 2024) geschaf­fen. Lamr war ein poli­tisch enga­gier­ter Mann, der sich für die Demo­kra­tie Tsche­chi­ens und für die Men­schen­rech­te ein­setz­te. „Er hat uns mehr hin­ter­las­sen als sei­ne Wer­ke“, sag­te NKT-Chef Bernd Feil, „er hat uns eine Hal­tung hin­ter­las­sen.“  Der Enin­ger Unter­neh­mer Rai­ner Schie­fel­bein hat­te eine gro­ße Lamr-Samm­lung auf­ge­baut, die er in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auf­lös­te, um sie für einen wohl­tä­ti­gen Zweck zu ver­äu­ßern. Den Höchst­preis erziel­te Otmar Alts bun­te Acryl-Arbeit „Inter­es­san­tes Schau­spiel“, das für 7.500 Euro erstei­gert wur­de. Das ein­zi­ge Foto stamm­te vom renom­mier­ten Auto­mo­bil-Foto­gra­fen René Staudt. Sein „Ama­zing Aston“ erlös­te 1.500 Euro.

Am Schluss kamen in der Auk­ti­on 66.900 Euro her­ein, die sich Beweg­tEuch und Kin­der­schutz­bund tei­len. Feil attes­tier­te sei­nem Freund Pau­rit­sch: „Du hast alles gege­ben!“ Feil hat­te sein 2025 eröff­ne­tes Muse­um zum ers­ten Mal für eine Auk­ti­on geöff­net, wofür ihm Beweg­tEuch-Vor­sit­zen­de Lisa Feder­le und Kin­der­schutz-Prä­si­den­tin Regi­na Bam­berg herz­lich dank­ten. Feder­le: „Nicht selbst­ver­ständ­lich, dass Du so groß­zü­gig bist.“ Gro­ßen Applaus erhiel­ten auch Die­ter Tho­mas Kuhn und Phil­ipp Feldt­kel­ler für ihre musi­ka­li­schen Einlagen.

Foto: New Yor­ker Stif­tung. Fried­rich Knapp

New Yorker Stiftung unterstützt BewegtEuch

15.000 Euro gespendet

Der Ver­ein Beweg­tEuch ist von der New Yor­ker Stif­tung. Fried­rich Knapp mit einer Spen­de in Höhe von 15.000 Euro bedacht wor­den. Vize-Ver­eins­vor­sit­zen­der Jan Josef Lie­fers nahm den sym­bo­li­schen Spen­den­scheck in Ber­lin von Stif­tungs-Vor­stands­mit­glied Sebas­ti­an Hüb­ner ent­ge­gen.  Vor­stands­vor­sit­zen­der Jakob Kasi­mir Graf zu Rant­zau fand loben­de Wor­te für die Arbeit des Ver­eins Beweg­tEuch. Er sag­te: „Es ist der New Yor­ker Stif­tung. Fried­rich Knapp eine gro­ße Freu­de, die wert­vol­le Arbeit des Ver­eins Bewegt Euch zu unter­stüt­zen. Uns liegt es beson­ders am Her­zen, jun­gen Men­schen den unbe­schwer­ten Zugang zum Sport zu ermög­li­chen. Denn Sport för­dert nicht nur die kör­per­li­che und per­sön­li­che Ent­wick­lung auf dem Weg zum Erwach­sen­wer­den, son­dern schafft auch einen wich­ti­gen Aus­gleich, der sich spür­bar posi­tiv auf den Schul­all­tag auswirkt.“

BewegtEuch-Mitgliederversammlung

Mit 125.000 Euro Kinder gefördert

Dank eines erfreu­lich hohen Spen­den­auf­kom­mens hat der Ver­ein Beweg­tEuch wie­der zahl­rei­chen Kin­dern hel­fen kön­nen. Das ging aus dem Bericht von Beweg­tEuch-Finanz­vor­stand Tho­mas Schiek wäh­rend der Mit­glie­der­ver­samm­lung des Ver­eins im Neu­en Kunst­mu­se­um Tübin­gen her­vor. Fast 125.000 Euro inves­tier­te Beweg­tEuch im Jahr 2025 in die För­de­rung von jun­gen Sport­le­rin­nen und Sport­lern aus finanz­schwa­chen Elternhäusern.

Die­ser hohe Betrag war nur wegen des hohen Spen­den­auf­kom­mens mög­lich. Nach Schieks Bilanz sam­mel­te der Ver­ein 2025 rund 150.000 Euro ein. 64.000 Euro und damit mehr als die Hälf­te der Ein­nah­men gin­gen in die Ein­zel­för­de­rung, bei­na­he 25.000 Euro in die Pro­jekt­för­de­rung.     Ver­eins­vor­sit­zen­de Dr. Lisa Feder­le zeig­te sich zufrie­den mit der Ent­wick­lung des Ver­eins. Über 400 Kin­der wur­den bedacht und konn­ten mit Unter­stüt­zung des Ver­eins ihrem Sport nach­ge­hen. Fuß­ball und Kampf­sport waren dabei die belieb­tes­ten Sport­ar­ten, gefolgt von Luft­ar­tis­tik und Rhyth­mi­scher Sportgymnastik.

Ein gro­ßer Schwer­punkt bil­de­te das Pro­jekt „Ler­nen in Bewe­gung“, ein in den Unter­richt inte­grier­tes Pro­gramm. Hier arbei­tet Beweg­tEuch mit Schu­len und den Ver­ei­nen SV /​Tigers Tübin­gen und SV Leonberg/​Eltingen zusammen.

Schirm­herr Niko Kap­pel mel­de­te sich mit einem Video aus sei­nem tür­ki­schen Trai­nings­camp und grüß­te die ver­sam­mel­ten Mit­glie­der. Vize-Vor­sit­zen­der Micha­el Ant­wer­pes inter­view­te die Kampf­sport-Trai­ne­rin Mey Ala­sa­di, eine mehr­fa­che Deut­sche Kara­te-Meis­te­rin. Und auch Tübin­gens OB Boris Pal­mer lie­fer­te eine Ein­la­ge. Beweg­tEuch-Koor­di­na­to­rin Ulri­ke Unger führ­te wie­der gekonnt durch das Pro­gramm der Jah­res­haupt­ver­samm­lung. Auf Antrag von Staats­se­kre­tär a.D. Hubert Wicker erteil­ten die Mit­glie­der dem Vor­stand die Ent­las­tung. Lisa Feder­le bedank­te sich beim Muse­ums­chef Bern­hard Feil herz­lich für die Gast­freund­schaft. Schon die Mit­glie­der­ver­samm­lung 2025 war im Neu­en Kunst­mu­se­um abge­hal­ten worden.

BewegtEuch-Spende

BewegtEuch erhält 5.000 Euro von AVAT

Zu Jah­res­en­de 2025 hat das Tübin­ger Tech­no­lo­gie-Unter­neh­men AVAT Spen­den im Gesamt­wert von 15.000 Euro an drei gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne über­reicht. Dar­un­ter an den För­der­ver­ein von Lisa Federle.

Vor mehr als 30 Jah­ren grün­de­te Dipl.-Ing. Frank Gans­s­lo­ser sein Inge­nieur­bü­ro als 1‑Mann-Betrieb.  Der­zeit hat das in Tübin­gen ansäs­si­ge Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men mehr als 150 Mit­ar­bei­ten­de. AVAT Auto­ma­ti­on ist markt­füh­rend in weg­wei­sen­den Auto­ma­ti­sie­rungs­lö­sun­gen für den Ener­gie­sek­tor welt­weit, und leis­tet mit sei­nen Tech­no­lo­gien einen Bei­trag für einen effi­zi­en­te­ren Umgang mit den vor­han­de­nen Res­sour­cen und damit für die Zukunft nach­fol­gen­der Generationen.

Wie das mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men dar­stellt, agiert es glo­bal und enga­giert sich regio­nal. Regel­mä­ßig unter­stützt die AVAT Pro­jek­te, die benach­tei­lig­te Mit­men­schen und Fami­li­en unter die Arme grei­fen. Bei der jähr­li­chen inter­nen Akti­on „Spen­de statt Geschen­ke“ ver­zich­ten die Mit­ar­bei­ten­den auf ihr Weih­nachts­ge­schenk und rei­chen die­ses sozu­sa­gen wei­ter für einen guten Zweck. 2025 hat das Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men sich ent­schie­den, drei regio­na­le Ein­rich­tun­gen zu unter­stüt­zen statt wie bis­lang zwei, und die Spen­den­sum­me um wei­te­re 5.000 Euro erhöht.

„In her­aus­for­dern­den Zei­ten ver­ges­sen wir schnell die­je­ni­gen, die mit ihrem groß­ar­ti­gen Enga­ge­ment dazu bei­tra­gen, dass unse­re Regi­on wei­ter­hin für alle Men­schen ein lebens­wer­ter Ort bleibt. Doch die­ses Enga­ge­ment braucht gera­de jetzt unse­re Unter­stüt­zung“, erläu­ter­te Geschäfts­füh­rer Frank Gans­s­lo­ser bei Über­ga­be des Spen­den­schecks, den Beweg­tEuch Vor­sit­zen­de Dr. Lisa Feder­le und Geschäfts­stel­len-Koor­di­na­to­rin Ulri­ke Unger erfreut entgegennahmen.

Neben Beweg­tEuch e.V. erhiel­ten der Tübin­ger Kin­der- und Jugend­zir­kus Zam­baio­ni e.V. sowie das Umwelt­zen­trum Tübin­gen e.V. eben­falls jeweils 5.000 Euro.

„Wir möch­ten daher mit unse­rer Akti­on auch errei­chen, dass Ihre Arbeit sicht­ba­rer wird und uns bei Ihnen für die­ses gesell­schaft­li­che Enga­ge­ment bedan­ken“, so Frank Ganssloser.

Zanshin Karate Academy 

BewegtEuch fördert Karate-Kinder

Beweg­tEuch ermög­licht meh­re­ren Kin­dern im Alter von drei bis 14 Jah­ren das Kara­te-Trai­ning. Sie üben in der Zans­hin Kara­te Aca­de­my in den soge­nann­ten Dojos in Tübin­gen und in Pful­lin­gen. Inha­be­rin der Aca­de­my ist Trai­ne­rin Mey Ala­sa­di, zwölf­fa­che deut­sche Karate-Meisterin.

Bei einem Besuch von Beweg­tEuch-Koor­di­na­to­rin Ulri­ke Unger und Vor­stands­mit­glied Rai­mund Weib­le gab Mey Ala­sa­di einen Ein­blick, wie sie den Kin­dern zu Selbst­be­wusst­sein und men­ta­ler Stär­ke ver­hilft. „Ich gebe ihnen die Stär­ke“, sagt sie, „aber ich bring den Kin­dern nie­mals das Schla­gen bei oder einem ande­ren Kind weh­zu­tun.“ Ganz wich­tig sei es, sich gegen­über aggres­si­ven Jugend­li­chen und Erwach­se­nen ver­bal zu weh­ren: „Die Stim­me ist unse­re Stär­ke!“ Die setzt Mey Ala­sa­di auch selbst im Trai­ning ein. Sie ver­langt Dis­zi­plin und lehrt zugleich, sich respekt­voll gegen­über ande­ren zu ver­hal­ten. Die Kin­der mögen ihre Kara­te­trai­ne­rin und spü­ren, dass Sie ange­nom­men wer­den. Das Sport­trai­ning gibt ihnen eine gro­ße Por­ti­on Selbstvertrauen.

Mey Ala­sa­di fühl­te sich als Kind einer Immi­gran­ten­fa­mi­lie aus dem Liba­non in der Schu­le als Außen­sei­te­rin, litt unter Mob­bing und mach­te sich klein. Als sie den Eltern von ihren Pro­ble­men erzähl­te, schick­te sie der Vater ins Kara­te-Trai­ning. Das erziel­te Wir­kung. Mey Ala­sa­di hol­te sich aus dem Sport die Kraft zur Selbst­be­haup­tung. Und weil sie gro­ßes Talent erwies, kamen die sport­li­chen Erfol­ge als­bald dazu: Mit 15 Jah­ren wur­de Mey Ala­sa­di das ers­te Mal Deut­sche Meisterin.

Mey Ala­sa­di ist Trä­ge­rin des 3. Dan Shō­tō­kan-Kara­te und zer­ti­fi­zier­te Trai­ne­rin Gewalt­prä­ven­ti­on. Sie hat selbst drei Kin­der und enga­giert sich auch im Pro­jekt N.E.I.N..

Studierende organisieren Spendenaktion

Streetball-Turnier für BewegtEuch

Bereits zum sechs­ten Mal orga­ni­sier­ten Stu­den­ten der Uni­ver­si­tät Tübin­gen in ihrer Frei­zeit ein Bas­ket­ball­tur­nier an der Pan­zer­hal­le im Stadt­teil Fran­zö­si­sches Vier­tel. Erst­mals haben sie sich einen Sozi­al­part­ner dazu­ge­holt und dafür Beweg­tEuch aus­ge­wählt. Die TIGERS Tübin­gen sind als Koope­ra­ti­ons­part­ner dabei und geben Prei­se und Geträn­ke dazu.

Emil Schar­fen­berg und David Gil­li­ard, die bei­den Orga­ni­sa­to­ren des Tur­niers erklär­ten zu ihrem Enga­ge­ment für Beweg­tEuch: „Die letz­ten Jah­re hat­ten wir oft­mals mehr Spen­den ein­ge­nom­men als wir an Aus­ga­ben hat­ten, daher such­ten wir nach einem gemein­nüt­zi­gen Ver­ein, der mit Sport zu tun hat und unse­ren Wer­ten ent­spricht, dem wir dies zugu­te­kom­men las­sen kön­nen“. Beweg­tEuch war beim Tur­nier mit einem Info­stand ver­tre­ten und stell­te zum Auf­takt das Anlie­gen des För­der­ver­eins kurz vor.

16 Teams hat­ten sich im Vor­feld ange­mel­det. Von den rund 55 Teil­neh­men­den kamen die meis­ten aus dem Raum Tübin­gen, aber auch Freun­de, Insta­gram Fol­lower und wei­te­re Bas­ket­ball Begeis­ter­te aus dem Groß­raum Stutt­gart und sogar Frank­furt sind dazugekommen.

Tip-Off war um 13 Uhr, gespielt wur­de in der offe­nen Pan­zer­hal­le als 3x3 Mixed nach Street­ball­re­geln. Bei einer Bump Out Run­de vor dem Final­spiel konn­ten auch Zuschau­en­de und Pas­san­ten mit­ma­chen. So gesell­te sich ein zehn­jäh­ri­ger Jun­ge dazu, der unter Moti­va­ti­ons­ru­fen und Jubel der Teil­neh­mer etli­che Kör­be erziel­te und stolz sei­nen Preis entgegennahm.

Bemer­kens­wert ist, dass das stu­den­ti­sche Orga­ni­sa­ti­ons­team ihre Just for Fun-Akti­on ver­bin­det mit einem sozia­len Enga­ge­ment und auch, dass sich die Teil­neh­men­den mit zahl­rei­chen Spen­den beteiligten.

Auf­ge­zeigt haben die jun­gen Men­schen auch: Sport ver­bin­det! Gera­de bei Street­ball ist die Zugäng­lich­keit für Men­schen unter­schied­li­chen Alters und Hin­ter­grund hoch, es wird ohne Schieds­rich­ter gespielt, Fair Play ist obers­tes Prin­zip. Das gemein­schafts­bil­den­de Poten­ti­al des Sports ist auch einer der Beweg­grün­de von Beweg­tEuch: Benach­tei­lig­ten Kin­dern wird durch finan­zi­el­le För­de­rung Zugang zu Sport gewährt und damit Teil­ha­be an der Gesell­schaft, unab­hän­gig von sozia­ler Her­kunft oder Einkommen.

Schirmherr mit Stoßkraft

Niko Kappel wieder Weltmeister im Kugelstoßen

Der Schirm­herr des Ver­eins Beweg­tEuch hat es wie­der geschafft. Bei den Welt­meis­ter­schaf­ten in Neu Delhi stieß Para-Leicht­ath­let Niko Kap­pel die vier Kilo­gramm schwe­re Kugel 13,34 Meter weit und wur­de damit Welt­meis­ter. Das gelang ihm, obwohl ihn Schmer­zen im Ell­bo­gen plag­ten. Bereits 2017 und 2024 hat­te der 30-jäh­ri­ge Sport­ler den WM-Titel im Kugel­sto­ßen geholt. 2016 gelang ihm der Olym­pia-Sieg, Kap­pel hält mit 15.07 Metern auch den Weltrekord.

Kap­pel hat­te vor einem Jahr als Schirm­herr die Nach­fol­ge von Wolf­gang Schäub­le ange­tre­ten, der an Weih­nach­ten 2023 starb

Gewaltpräventionsprojekt

Nicht schlagen, nur abwehren

In einem Gewalt­prä­ven­ti­ons-Pro­jekt an der Rappach­schu­le ler­nen Kin­der, sich zu behaup­ten. Der Ver­ein Beweg­tEuch hilft finanziell.

Dani­el Sai­ler steht im Mit­tel­kreis der Sport­hal­le, sie­ben Kin­der in wei­ßen T‑Shirts ste­hen ihm gegen­über. Jetzt macht der hoch­ge­wach­se­ne Mann eine rasche Bewe­gung auf die Grup­pe zu. Das zieht eine blitz­schnel­le Reak­ti­on der Kin­der nach sich. Sie heben die Hand und rufen „Stopp!“ „Das könnt ihr noch bes­ser“, sagt Sai­ler und wie­der­holt sei­nen „Angriff“. Die­ses Mal rufen die Kin­der viel reso­lu­ter und viel lau­ter „Stopp!“ Sai­ler ist zufrie­den und sagt: „Gut gemacht!“

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Der 33-jäh­ri­ge Mann im schwarz­ro­ten Hoo­die mit japa­ni­schen Schrift­zei­chen ist Chef der Wing­Chun-Schu­le in Leon­berg. Er kommt regel­mä­ßig an die Rappach­schu­le in Stutt­gart-Gie­bel und übt mit allen Klas­sen Tech­ni­ken ein, wie man sich in der Schu­le, auf dem Pau­sen­hof, auf der Stra­ße und auf dem Spiel­platz gegen­über aggres­si­ven Gleich­alt­ri­gen oder auch Älte­ren behaup­ten kann. Ganz bewusst hat die Schu­le für die­ses Pro­jekt „Gewalt­prä­ven­ti­on“ einen exter­nen Trai­ner enga­giert, um einen ande­ren Akzent zu setzen.

Zunächst lief das Pro­jekt nur in der Klas­se 4. Im lau­fen­den Schul­jahr wer­den alle 300 Kin­der der drei­zü­gi­gen Grund­schu­le ein­be­zo­gen. Jedes Kind erhält eine zwei­tä­gi­ge Kurs­ein­heit. Der Ver­ein Beweg­tEuch der Not­ärz­tin Lisa Feder­le stellt dafür 3500 Euro als Anschub­fi­nan­zie­rung zur Ver­fü­gung. Die künf­ti­ge Finan­zie­rung ist laut Rek­to­rin Ute Bruß­ke gesi­chert. Die Rappach­schu­le wur­de in das Pro­jekt „Start­chan­cen BW“ auf­ge­nom­men, das stark benach­tei­lig­te Schu­len fördert.

In den gro­ßen Wohn­blocks des Stadt­teils Gie­bel leben vie­le Fami­li­en mit Flucht­ge­schich­te. Der Ruf Gie­bels war schlecht. Seit gut 20 Jah­ren lau­fen Bemü­hun­gen, die sozia­len Ver­hält­nis­se in die­sem Vier­tel zu ver­bes­sern. Gie­bel hat ein Kin­der- und Jugend­haus mit einem Fami­li­en­zen­trum erhal­ten, der Markt­platz wur­de freund­li­cher gestal­tet, eine Natur­be­ob­ach­tungs­stel­le sorgt für posi­ti­ve Erleb­nis­se für Jung und Alt.

Den­noch: Kon­flik­te kom­men wei­ter­hin vor. Um Aus­ein­an­der­set­zun­gen zu ver­mei­den, stärkt Sai­ler in sei­nen Kur­sen die Selbst­wahr­neh­mung der Kin­der, das Selbst­be­wusst­sein und die Selbst­ach­tung. In den Übun­gen zeigt er ihnen, wie sie ihren Bereich schüt­zen kön­nen, wie sie ande­ren die Gren­zen auf­zei­gen kön­nen – mit Kör­per­spra­che, Ges­tik, Mimik, Spra­che. „Mit Stim­me kann man unheim­lich viel machen“, sagt Sai­ler. Er weckt bei den Kin­dern Ver­trau­en in die Kraft des eige­nen Kör­pers. Das zeigt sich bei einer Ein­la­ge mit dem klei­nen Robert (Namen der Kin­der geän­dert). Sai­ler geht aggres­siv auf den Buben zu.  Robert weicht nicht zurück, son­dern schubst den gro­ßen Mann mit bei­den Hän­den weg. Wie er dabei sei­nen gan­zen Kör­per effek­tiv ein­setzt, hat Sai­ler dem Buben vor­her beigebracht.

Bei einer ande­ren Übung lässt die klei­ne Ste­fa­nie den auf sie zustür­men­den Kung Fu-Leh­rer durch einen raschen Schritt zur Sei­te ins Lee­re lau­fen. Als Sai­ler zu einem Schlag anhebt, hebt Kevin die Arme hoch und bremst den Schlag ab. „Die Kin­der ler­nen bei mir, reak­tiv zu han­deln“, sagt Sai­ler, „sie schla­gen nicht, sie weh­ren nur ab.“

Die Poli­zei ist in das Pro­jekt ein­be­zo­gen. Als Haupt­kom­mis­sar Tho­mas Schem­be­ra vom Revier Feu­er­bach die Sport­hal­le betritt, lau­fen ihm gleich ein paar Mäd­chen ent­ge­gen und rufen freu­dig sei­nen Namen. Hier so ein posi­ti­ves Image zu haben, freut den Beamten.

Spendenlauf der Stadtwerke Tübingen

9.000 Euro für BewegtEuch

Das war eine gute Ent­schei­dung, den Ver­ein Beweg­tEuch als Sozi­al­part­ner des 16. Spen­den­laufs der Stadt­wer­ke Tübin­gen (swt) aus­zu­wäh­len. 1.076 Läu­fe­rin­nen und Läu­fer schnür­ten zuguns­ten des Ver­eins die Schu­he und lie­fen zusam­men 6.631 Kilo­me­ter. Da die swt und eini­ge teil­neh­men­de Fir­men und Part­ner den Betrag auf­run­de­ten, konn­te swt-Pro­ku­rist Han­no Brühl der Beweg­tEuch-Vor­sit­zen­den Dr. Lisa Feder­le einen Scheck in Höhe von 9.000 Euro überreichen.

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„Wir freu­en uns sehr über die Spen­de, die durch eine Ver­an­stal­tung her­vor­ge­ru­fen wur­de, die ganz und gar dem Mot­to unse­res Ver­eins ent­spricht“, sag­te die hoch­er­freu­te Lisa Feder­le nach dem Spen­den­lauf. Und sie erläu­ter­te dem Publi­kum, wofür das Geld ein­ge­setzt wer­de: Jun­gen Men­schen den Zugang zum Sport zu ermög­li­chen, denen wegen ihrer sozia­len Her­kunft oder wegen eines Han­di­caps dafür die finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten fehlen.

Die Spen­den­läu­fe­rin­nen und ‑läu­fer wur­den durch 5000-Meter-Olym­pia­sie­ger Die­ter Bau­mann pro­fes­sio­nell auf den Par­cours in dem Park am Neckar ein­ge­stimmt. Schon das Warm-up mach­te so Rie­sen­spaß. Eine gro­ße Zahl von Ver­ei­nen und Orga­ni­sa­tio­nen betei­lig­te sich an dem Lauf, dar­un­ter der DRK-Kreis­ver­band Tübin­gen, die Feu­er­wehr Tübin­gen und die kit-Jugend­hil­fe. Die meis­ten Kilo­me­ter sam­mel­te der SV 03 Tübin­gen mit 1.280 Run­den. Auch die Bewegt-Euch-Vor­stands­mit­glie­der Micha­el Ram­roth und Rai­mund Weib­le bega­ben sich auf die Stre­cke. Aus Ber­lin war BW-Mit­glied Tore Jür­gen­sen mit sei­ner Freun­din Sarah ange­reist, um für Beweg­tEuch Kilo­me­ter zu machen. Eben­so mit dabei Isa­bel­le Stork.  Sie hal­fen mit, das Ergeb­nis in die Höhe zu treiben.

Von BewegtEuch gefördert

Doppel-Gold für Kyra Petrushkova

Bei den baden-würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­meis­ter­schaf­ten der Rhyth­mi­schen Sport­gym­nas­tik hat die elf­jäh­ri­ge Kyra Petrush­ko­va glän­zend abge­schnit­ten. Die von Beweg­tEuch finan­zi­ell geför­der­te Tur­ne­rin der TSG Tübin­gen hol­te jeweils Gold in der Übung mit Keu­len und in der Übung ohne Hand­ge­rät, Sil­ber erreich­te sie in der Übung mit Reifen.

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Kyra stammt aus der Ukrai­ne und flüch­te­te mit Mut­ter und Geschwis­tern kurz nach Kriegs­be­ginn 2022 nach Deutsch­land. Seit 2023 trai­niert sie bei der TSG. Schon als Vier­jäh­ri­ge hat sie mit Tur­nen begon­nen und trai­niert der­zeit täg­lich vier Stun­den. „Sie ist sehr moti­viert“, sagt ihre Trai­ne­rin Nata­lya Druzhi­nin, „und sie war schon gut aus­ge­bil­det, als sie hier ankam.“ Kyra wirkt schon sehr rou­ti­niert und selbst­be­wusst. „Nur bei wich­ti­gen Wett­kämp­fen bin ich ein biss­chen auf­ge­regt“, bekennt die flüs­sig Deutsch spre­chen­de Ukrai­ne­rin. Sie besucht die 5. Klas­se des Car­lo-Schmid-Gym­na­si­ums in Tübingen.

Beweg­tEuch hat 2023 und 2024 einen hohen Anteil der Bei­trä­ge für den Ver­ein und die Abtei­lung über­nom­men. Allein der Abtei­lungs­bei­trag beträgt wegen des inten­si­ven Trai­nings 80 Euro pro Monat. TSG-Vor­stands­mit­glied Frank Lukas dank­te dem Ver­ein Beweg­tEuch für die Unter­stüt­zung. Kyra ist nicht die Ein­zi­ge, die von Beweg­tEuch geför­dert wird.

Auf dem Foto Kyra mit ihrer Trai­ne­rin Nata­lya Druzhi­nin (links) und  Vik­to­ria Moser, der TSG-Abtei­lungs­lei­te­rin für Rhyth­mi­sche Sportgymnastik.

Ministerpräsident Kretschmann ehrt Vereinsvorsitzende

Verdienstorden für Lisa Federle

Beweg­tEuch-Vor­sit­zen­de Lisa Feder­le ist in Mann­heim von Minis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann mit dem Lan­des­ver­dienst­or­den aus­ge­zeich­net wor­den. Dies ist die höchs­te Aus­zeich­nung des Lan­des Baden-Württemberg.

Der Kabi­netts­chef sag­te bei der Fei­er im Schloss, als Ärz­tin mit poli­ti­schem Gespür bli­cke Lisa Feder­le über den Tel­ler­rand hin­aus und scheue sich nicht, auch unbe­que­me Wege zu gehen.

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Zu ihren Ver­diens­ten zähl­te Kret­sch­mann die mobi­le Pra­xis zur Ver­sor­gung von Men­schen in Erst­un­ter­künf­ten und das Tübin­ger Modell­pro­jekt in der Coro­na-Epi­de­mie, bei dem sie mit flä­chen­de­cken­den Schnell­tests einen alter­na­ti­ven Weg zum Lock­down auf­zeig­te. Der Minis­ter­prä­si­dent erwähn­te auch die Grün­dung des Ver­eins Beweg­tEuch, der sich für mehr Bewe­gung und Teil­ha­be benach­tei­lig­ter Kin­der einsetzt.

Lisa Feder­le wur­de gebe­ten, stell­ver­tre­tend für alle Geehr­ten eine Anspra­che zu hal­ten. Sie sag­te, ohne all die Ehren­amt­li­chen und ihr viel­fäl­ti­ges sozia­les Enga­ge­ment könn­te eine Gesell­schaft auf Dau­er nicht bestehen, schon gar nicht in Zei­ten, in denen vie­le Din­ge nicht mehr bezahl­bar sei­en. Bereits 2020 war Lisa Feder­le von Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter Stein­mei­er mit dem Bun­des­ver­dienst­kreuz aus­ge­zeich­net worden.

Auftritt in Reutlingen

Federle und Weible beim Baral Content

Mit ihrer natür­li­chen Art und ihrem anste­cken­den Humor hat Beweg­tEuch-Vor­sit­zen­de Lisa Feder­le die rund 90 Kun­den des Geo-Infor­ma­ti­ons-Unter­neh­mens Baral Geo­haus-Con­sul­ting AG bezaubert.

Zusam­men mit dem Jour­na­lis­ten und BW-Vor­stands­mit­glied Rai­mund Weib­le (rechts) unter­hielt sie sich auf der Büh­ne des Reut­lin­ger Lokals „Jolie“ über ihre Bücher, ins­be­son­de­re über den Ende April erschie­ne­nen Band „Wir machen das jetzt!“

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Die­ses Buch hat Lisa Feder­le mit dem Tübin­ger OB Boris Pal­mer geschrie­ben. Selbst­ver­ständ­lich berich­te­ten Feder­le und Weib­le auch über die jüngs­ten Akti­vi­tä­ten und Erfol­ge des Ver­eins Beweg­tEuch. Das Hono­rar für den Auf­tritt kommt dem Ver­ein zugute.

Zum Auf­takt des Kun­den­tags „Baral Con­nect“ waren Feder­le und Weib­le vom Baral-Vor­stand Wil­fried Geke­l­er (links) ein­ge­la­den wor­den. Die Baral Geo­haus-Con­sul­ting AG zählt sich zu den deutsch­land­weit füh­ren­den Dienst­leis­tern in der Geo­in­for­ma­tik.  Die­ser Fach­be­reich bringt Ver­mes­sungs­kun­de und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie (IT) zusam­men und führt zu Kar­ten und Plä­nen in Com­pu­tern. Für zahl­rei­che Kun­den ins­be­son­de­re im Ver­sor­gungs- und Ent­sor­gungs­be­reich erfasst Baral Strom‑, Was­ser- und Gas­lei­tun­gen, Bebau­ungs­plä­ne, Glas­fa­ser­ka­bel und Straßen.

Wil­fried Geke­l­er ist Grün­dungs­mit­glied von Beweg­tEuch und von Anfang an als ehren­amt­li­cher Kas­sen­prü­fer aktiv.

Fotos: Gabrie­le Böhm

Schirmherr Niko Kappel mit dabei

Stimmungsvolle Jahreshauptversammlung

Alles ande­re als eine tro­cke­ne Ver­an­stal­tung war die Jah­res­haupt­vers­samm­lung unse­res Ver­eins Beweg­tEuch. Und das auch noch in anspre­chen­dem Rah­men! Bern­hard Feil erlaub­te dem Ver­ein freund­li­cher­wei­se, in sei­nem neu­eröff­ne­ten Neu­en Kunst­mu­se­um Tübin­gen zu tagen.

Der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de Micha­el Ant­wer­pes führ­te schwung­voll durch die Tages­ord­nung. Er stell­te den Ver­eins­mit­glie­dern auch den neu­en Schirm­herrn Niko Kap­pel vor, der sich begeis­tert zu den Ideen und Moti­ven von Beweg­tEuch äußer­te. Es war der ers­te Auf­tritt des Para-Olym­pio­ni­ken und Kugel­stoß-Welt­meis­ters im Verein.

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Koor­di­na­to­rin Ulri­ke Unger infor­mier­te mit Wort, Bild und Vide­os über die Arbeit des Ver­eins im Jahr 2024, Finanz­vor­stand Tho­mas Schiek schil­der­te die finan­zi­el­le Situa­ti­on des Ver­eins. Kas­sen­prü­fer Wil­fried Geke­l­er, der zusam­men mit sei­ner Kol­le­gin Julia Ant­wer­pes die Kas­se geprüft hat­te, beschei­nig­te Tho­mas Schiek eine ein­wand­freie Kas­sen­füh­rung. Vor­sit­zen­de Lisa Feder­le dank­te den vie­len Spen­dern, die dem Ver­ein die finan­zi­el­le Basis dafür gelie­fert haben, zahl­rei­chen Kin­dern aus finan­zi­ell schwa­chen Eltern­häu­sern zu ihrem Lieb­lings­sport zu ver­hel­fen. Die Ent­las­tung bean­trag­te Minis­te­ri­al­di­rek­tor a.D. Hubert Wicker, der zugleich dem Vor­stand für sei­ne Arbeit dankte.

In den Wah­len wur­de der gesam­te Vor­stand wie­der­ge­wählt: Lisa Feder­le, ihr ers­ter Stell­ver­tre­ter Jan Josef Lie­fers (der zeit­wei­se zuge­schal­tet war), der zwei­te Stell­ver­tre­ter Micha­el Ant­wer­pes, der drit­te Stell­ver­tre­ter Johan­nes See­mül­ler, Schatz­meis­ter Tho­mas Schiek, Jus­ti­zi­ar Micha­el Ram­roth sowie die Vor­stands­mit­glie­der Karin Leins (Sozia­les) und Rai­mund Weib­le (Öffent­lich­keits­ar­beit). Bestä­tigt wur­den auch die für die Kas­sen­prü­fung zustän­di­gen Julia Ant­wer­pes und Wil­fried Gekeler.

Nach der Gene­ral­ver­samm­lung erhiel­ten die Mit­glie­der eine kos­ten­lo­se Füh­rung durch die Aus­stel­lung mit den Wer­ken von Udo Lindenberg.

Fotos: Gabrie­le Böhm

3.000 Euro gehen an den Verein

Kunstauktion in Nürtingen unterstützt BewegtEuch

Der Ver­ein Beweg­tEuch hat durch die Ver­stei­ge­rung von drei Kunst­wer­ken 3000 Euro für sei­ne sozia­le Arbeit ein­ge­nom­men. Die Vor­sit­zen­de Dr. Lisa Feder­le nahm den Spen­den­scheck am 7. Febru­ar 2025 beim „Kunst-Dia­log“ hoch erfreut entgegen.

Der „Kunst-Dia­log“ zählt zum Rah­men­pro­gramm der Aus­stel­lung „Das Gel­be vom Ei“ in der Kreuz­kir­che Nür­tin­gen (Kreis Ess­lin­gen). In der Aus­stel­lung wer­den Wer­ke der Künst­ler Peter Gay­mann, Patrick Prel­ler und Aleš Lamr gezeigt. Gay­mann wur­de durch sei­ne Hüh­ner-Car­toons bekannt, Prel­ler durch sei­ne freund­li­chen Mons­ter-Skulp­tu­ren aus Metall, Lamr durch sei­ne Pop Art.

Der Nür­tin­ger Bür­ger­meis­ter Johan­nes Fri­d­rich ver­stei­ger­te bei der Eröff­nung der Aus­stel­lung am 17. Janu­ar 2025 jeweils ein Werk der drei Künst­ler. Der Erlös kommt Beweg­tEuch zugu­te. Gay­mann und Prel­ler hat­ten ihre Objek­te in einer Live-Per­for­mance wäh­rend der Ver­nis­sa­ge geschaf­fen. Das Bild des vor einem Jahr ver­stor­be­nen Pra­ger Lamr stammt aus der Samm­lung des Unter­neh­mers Rai­ner Schie­fel­bein. Der Samm­ler hat bereits über 100 Wer­ke aus sei­ner Lamr-Kol­lek­ti­on dem Ver­ein Beweg­tEuch gespen­det. Sie wer­den von der Tübin­ger Gale­rie Art28 restau­riert und kata­lo­gi­siert. Danach ist eine Auk­ti­on zuguns­ten von Beweg­tEuch e.V. geplant.

Weitere Termine

Die Ver­stei­ge­rung der Lamr-Objek­te wird im Juli im Neu­en Kunst­mu­se­um Tübin­gen (NKT) statt­fin­den. Das NKT wird am 8. März eröff­net. Die Ver­stei­ge­rung in den Räu­men des NKT ist dem Inha­ber Bern­hard Feil zu ver­dan­ken, der auch bei der aktu­el­len Scheck­über­ga­be in Nür­tin­gen anwe­send war.

BewegtEuch-Patin unterstützt Ayleen

Patenkind Ayleen kann weiter tanzen

Die sie­ben­jäh­ri­ge Ayleen kann mit Hil­fe der Beweg­tEuch-Patin Karin Schrö­der wei­ter den Tanz­un­ter­richt besu­chen. Die Patin aus Schles­wig-Hol­stein erklär­te sich bereit, die Kos­ten für das Kin­der­bal­lett bei Go Dance Tübin­gen, eine Schu­le für klas­si­schen und moder­nen Tanz, zu über­neh­men. So ist für ein Jahr die wei­te­re För­de­rung Ayleens gesichert.

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Im Herbst 2024 hat­te sich Go Dance-Inha­be­rin Ste­fa­nie Zeh an die Beweg­tEuch-Koor­di­na­to­rin Ulri­ke Unger gewandt und sie dar­über infor­miert, dass Ayleen vom Kin­der­bal­lett abge­mel­det wor­den sei, weil sich ihre Fami­lie den Unter­richt für ihre Toch­ter nicht mehr leis­ten könne.

Zur sel­ben Zeit durf­te Beweg­tEuch Karin Schrö­der als neu­es Mit­glied im Ver­ein begrü­ßen. Auf die Pro­ble­me von Ayleen ange­spro­chen, reagier­te Frau Schrö­der sofort und sag­te zu, die Paten­schaft für Ayleen zu über­neh­men. So kann Ayleen wei­ter Tan­zen ler­nen. Aus Freu­de über die Groß­zü­gig­keit mal­te Ayleen drei Bil­der für ihren „Glücks­en­gel“, die sie Ulri­ke Unger bei einem Besuch in der Tanz­schu­le überreichte.

Der Fall Ayleen ist bei­spiel­haft für die Arbeit von Beweg­tEuch. Da der För­der­ver­ein in engem Kon­takt mit Sport­ver­ei­nen und Sport­schu­len steht, erfährt er oft, dass Kin­der und Jugend­li­che kurz­fris­tig Unter­stüt­zung benö­ti­gen, wenn die Finan­zie­rung der Mit­glied­schaft im Sport­ver­ein schwie­rig ist oder Geld für Sport­aus­stat­tung wie Schwimm­an­zug oder Fuß­ball­schu­he fehlt.

Beim Adventsmarkt der Quirin Privatbank in Stuttgart

5.500 Euro für BewegtEuch

Wie­der ein erfolg­rei­cher Abend für den Ver­ein Beweg­tEuch! Über die Tom­bo­la des Advents­markts der Qui­rin-Pri­vat­bank-Nie­der­las­sung Stutt­gart erhielt der Ver­ein eine Spen­de von ins­ge­samt 5.500 Euro. Zu dem advent­li­chen Abend auf dem Are­al der Stutt­gar­ter Wagen­hal­len waren 400 Gäs­te gekom­men. Solch einen Abend in der Vor­weih­nachts­zeit gestal­tet die Pri­vat­bank schon seit sie­ben Jah­ren. Jeweils ist ein Cha­ri­ty-Part­ner ein­ge­la­den – in die­sem Jahr der Ver­ein BewegtEuch.

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Die Ver­eins­vor­sit­zen­den­de Lisa Feder­le erläu­ter­te im Gespräch mit Qui­rin-Nie­der­las­sungs­lei­ter Joa­chim Wol­fan­gel, was zur Grün­dung des För­der­ver­eins 2021 geführt hat. Sie lös­te gro­ße Hei­ter­keit aus, als sie die Anek­do­te über ihren Stell­ver­tre­ter, Schau­spie­ler Jan Josef Lie­fers, am Mor­gen des Grün­dungs­sit­zung erzähl­te. Lie­fers hat­te im Gast­zim­mer ihres Hau­ses über­nach­tet, aber nicht gewusst, dass sich auf die­ser Eta­ge auch ihre haus­ärzt­li­che Pra­xis befin­det. Als Lie­fers aus dem Zim­mer auf der Suche nach der Toi­let­te trat, stand er in Unter­ho­se und wir­rem Haar vor den war­ten­den Pati­en­tin­nen – was die­se sehr amüsierte.

Gemein­sam mit Qui­rin-Vor­stand Johan­nes Eis­mann fun­gier­te Lisa Feder­le als Los-Fee und ver­teil­te die Gewin­ne der Tom­bo­la. Der Los­ver­kauf ergab einen Erlös in Höhe von 4350 Euro. Die Bank stock­te den Betrag auf 5.500 Euro auf.

Die Spen­den kom­men zum einen der För­de­rung ein­zel­ner benach­tei­lig­ter Kin­der zugu­te, wenn die­se Sport­an­ge­bo­te wahr­neh­men möch­ten, zum ande­ren sind für 2025 aber bereits eini­ge Pro­jek­te in Pla­nung, so Lisa Feder­le. Sie sol­len vor allem Grund­schul­kin­der an Sport und Bewe­gung her­an­füh­ren und zugleich das sozia­le Mit­ein­an­der der Kin­der för­dern. Ein­be­zo­gen ist auch eine Brenn­punkt-Schu­le in Stuttgart-Giebel.

Schule und Lernen in Bewegung

Projekt mit Tübinger Tigers in Hügelschule

Dank einer groß­zü­gi­gen Spen­de von der Fir­ma Reckitt Ben­cki­ser konn­te am 16. Okto­ber 2024 in der Hügel­schu­le in Tübin­gen zusam­men mit den Tigers, den Bas­ket­bal­lern des SV 03 Tübin­gen, ein Pro­jekt gestar­tet wer­den, das den Kin­dern meh­re­rer Grund­schu­len und Kin­der­häu­ser zusätz­li­che Sport- und Bewe­gungs­mög­lich­kei­ten bietet.

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Von der Initia­ti­ve pro­fi­tie­ren rund 300 Kin­der der Hügel­schu­le und Grund­schu­le Aisch­bach sowie 40 Kin­der­gar­ten­kin­der der ange­schlos­se­nen Kin­der­häu­ser Stern­platz, Eugen­stra­ße, West­stadt und Aischbach.

 

Die Schu­len unter Lei­tung von Jut­ta Friesch (Hügel­schu­le) und Claus Sieg­hört­ner (Aisch­bach-Schu­le) stel­len die Räu­me und Turn­hal­le zur Ver­fü­gung, die Tübin­ger Tigers tei­len mit ihrer „Sport Vernetzt“-Initiative die Ziel­set­zung von Beweg­tEuch, Sport für alle Kin­der und Jugend­li­che, ins­be­son­de­re aus sozi­al her­aus­for­dern­den Ver­hält­nis­sen, zu ermög­li­chen. Sie gewähr­leis­ten auch die Umset­zung die­ser Zie­le, weil sie mit Manu­el Pasi­os einen ehe­ma­li­gen Trai­ner im Bas­ket­ball-Nach­wuchs­be­reich gewin­nen konn­ten. Sieg­hört­ner, der zugleich SV-Vor­sit­zen­der ist, bezeich­ne­te Pasi­os als Ide­al­be­set­zung, weil er sich auch auf eine Aus­bil­dung zum Jugend- und Heim­erzie­her stüt­zen kann. Pasi­os betreut die Kin­der 20 Stun­den pro Woche und ani­miert sie zu Sport und Bewegung.

 

Pasi­os betreut die Kin­der auch in der Lern­zeit, inte­griert so den Sport in den gesam­ten Schul­tag, macht auch Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung und unter­stützt die Sport­lehr­kräf­te, indem er auch mal den Sport­un­ter­richt gestal­tet. Er weist auf einen beacht­li­chen Neben­ef­fekt hin: Der Sport för­dert auch die Sprach­ent­wick­lung der Kin­der. Ein wich­ti­ger Aspekt bei Schu­len mit Kin­dern, die wie bei der Hügel­schu­le (zu 65 Pro­zent) und der Aisch­bach-Schu­le (zu 50 Pro­zent) aus Fami­li­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund kommen.

 

Mit der Spen­de von Reckitt Ben­cki­ser ist Beweg­tEuch in der Lage, drei Vier­tel der Kos­ten des Trai­ners für ein Jahr zu decken; das rest­li­che Vier­tel tra­gen die Tigers bei.

 

Erst durch die enge Koope­ra­ti­on von Schu­le, Tigers Tübin­gen und Beweg­tEuch ist es mög­lich, dass die Kin­der über moti­vie­ren­de und leicht erreich­ba­re Ange­bo­te früh Freu­de an der Bewe­gung ent­wi­ckeln und neben dem eher pas­si­ven Ler­nen auch noch aktiv blei­ben können.

Jubiläumsausgabe für BewegtEuch

Empfinger Verein spendet 4.000 Euro

Bei der 20-Jahr-Fei­er des Ver­eins „Von Mensch zu Mensch“ (VMZM) in Emp­fin­gen (Kreis Rott­weil) zähl­te Beweg­tEuch e.V. zu den Initia­ti­ven, die mit einer Spen­de bedacht wurden.

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VMZM-Vor­sit­zen­der Edgar Schwind über­reich­te BW-Vor­stands­mit­glied Rai­mund Weib­le einen Scheck in Höhe von 4000 Euro. Weib­le bedank­te sich herz­lich dafür.

VMZM ist ein loka­ler Ver­ein, der hilfs­be­dürf­ti­gen Men­schen in allen Lebens­la­gen unter die Arme greift. So finan­ziert er bei­spiels­wei­se einer Fami­lie den Auf­zug für ihr Haus, weil ein Kind auf den Roll­stuhl ange­wie­sen ist.

Übri­gens: BW-Vize­prä­si­dent Micha­el Ant­wer­pes mode­rier­te in der Fei­er den „Talk am Täle­see“, bei dem Betrof­fe­ne ihre Schick­sa­le schil­der­ten und berich­te­ten, wie sie es schaff­ten, neu­en Lebens­mut zu finden.

Paralympics-Sieger unterstützt BewegtEuch

Niko Kappel neuer Schirmherr

Der Ver­ein Beweg­tEuch hat einen neu­en Schirm­herrn. Der Behin­der­ten­sport­ler Niko Kap­pel folgt auf den ehe­ma­li­gen Bun­des­mi­nis­ter und Bun­des­tags­prä­si­den­ten Wolf­gang Schäub­le, der am 26. Dezem­ber 2023 gestor­ben ist.

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„Wir freu­en uns sehr, dass sich Niko bereit­erklärt hat, unse­ren Ver­ein zu unter­stüt­zen“, sagt Ver­eins­vor­sit­zen­de Lisa Feder­le. Und ihr Stell­ver­tre­ter, der Sport­jour­na­list Johan­nes See­mül­ler, kom­men­tiert die Zusa­ge Kap­pels so: „Niko bringt nun wirk­lich alles mit für die­ses ‚Amt´.“

Der 29 Jah­re Kap­pel ist das Gesicht des Para-Sports in Deutsch­land. Der klein­wüch­si­ge Mann hält im Kugel­sto­ßen den Welt­re­kord mit 15,07 Meter, auf­ge­stellt am 9. Mai 2024. Bei den Para­lym­pics in Rio de Janei­ro 2016 hol­te er Gold, bei den Spie­len in Paris Sil­ber, außer­dem ist er amtie­ren­der Welt­meis­ter in sei­ner Disziplin.

Kap­pel enga­giert sich tat­kräf­tig in der För­de­rung talen­tier­ter Para-Sport­le­rin­nen und Sport­ler, dafür hat er 2020 in Stutt­gart einen Ver­ein gegrün­det. Und nun will er mit dem Ver­ein Beweg­tEuch Kin­dern und Jugend­li­chen aus finanz­schwa­chen Eltern­häu­sern zu ihrem Lieb­lings­sport verhelfen.

Firmenjubiläum V.I.T.

Fast 10.000 Euro für BewegtEuch!

Gro­ßer Spen­den­er­folg des Ver­eins Beweg­tEuch! Bei der Fei­er zum 30-jäh­ri­gen Bestehen der V.I.T GmbH im Por­sche-Tower von Stutt­gart war der Ver­ein Cha­ri­ty-Part­ner des Abends. Außer­dem sorg­te Star­fo­to­graf René Staud mit einer Ver­stei­ge­rung für wei­te­re Unterstützung.

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Die V.I.T‑Tombola, an der sich 80 Gäs­te betei­lig­ten, gene­rier­te einen Erlös von 6.235 Euro zuguns­ten von Beweg­tEuch. Außer­dem ließ der Edel­fo­to­graf René Staud ein außer­ge­wöhn­li­ches Kunst­fo­to mit dem Ur-Por­sche von 1948 für den Ver­ein ver­stei­gern. Den Zuschlag in einer span­nen­den Auk­ti­on erhielt der Stutt­gar­ter Zau­ber­künst­ler Thors­ten Strot­mann mit 3.700 Euro. Somit erhöh­te sich das Spen­den­auf­kom­men für Beweg­tEuch an die­sem Abend auf ins­ge­samt 9.935 Euro.

Ver­eins­vor­sit­zen­de Lisa Feder­le hat­te zuvor den Zweck des Ver­eins in einem kur­zen Auf­tritt vor­stel­len kön­nen. Sie saß auch in einer Talk­run­de mit den Pro­mi-Gäs­ten Niko Kap­pel und Rene´ Staud, die von Jens Zim­mer­mann mode­riert wur­de. Lisa Feder­le bedank­te sich herz­lich bei Geschäfts­füh­rer und Grün­der Mar­kus Weber für die Mög­lich­keit, den Ver­ein prä­sen­tie­ren zu dür­fen und für die Wahl von Beweg­tEuch als Charity-Partner.

Das Unter­neh­men V.I.T. ist spe­zia­li­siert auf die Orga­ni­sa­ti­on ori­gi­nel­ler Fir­men­fes­te und Incen­ti­ve-Rei­sen für Fir­men-Mit­ar­bei­ter. Außer­dem bie­tet V.I.T. Semi­na­re für die Per­sön­lich­keits­bil­dung an.

Digital Balance e.V. mit Freizeitangebot für Kids

Sport, Spiel und Spaß im Media Break Feriencamp

Im Natur­freun­de­haus in Strümpfel­bach hat der Ver­ein Digi­tal Balan­ce e.V. ein medi­en­frei­es Frei­zeit­camp für Kin­der ange­bo­ten. Auf der Tages­ord­nung stand: Toben, Spie­len und Sport trei­ben, ohne gro­ße Ablen­kung vom Smart­phone. Die Kids haben es sicht­lich genossen.

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Eine gan­ze Woche lang haben sich die Hel­fe­rin­nen und Hel­fer der “Digi­tal Balan­ce” ein Pro­gramm für die rund 40 Kids über­legt. An ver­schie­de­nen Sta­tio­nen konn­te gebas­telt, gemalt, gespielt oder Sport getrie­ben wer­den. Der Lei­te­rin Kat­rin Ibe­le-Ühling ist es wich­tig, dass die Kin­der ihre Feri­en ohne digi­ta­le Medi­en ver­brin­gen und Alter­na­ti­ven ent­wi­ckeln, wie sie sich in der Zeit beschäf­ti­gen können.

Beim Feri­en­camp im Natur­freun­de­haus in Strümpfel­bach war genü­gend gebo­ten. Ein High­light war die Olym­pia­de. An meh­re­ren Sta­tio­nen muss­ten die Kin­der ihr sport­li­ches Geschick unter Beweis stel­len: Bäl­le jon­glie­ren, die Tor­wand tref­fen oder Sand­sä­cke in Eimer wer­fen. Für jede Sta­ti­on gab es einen Stem­pel auf der eigens design­ten Olympiakarte.

Beweg­tEuch för­dert die Media Break Feri­en­camps der Digi­tal Balan­ce und unter­stützt den Ver­ein dabei, die Orga­ni­sa­ti­on und Betreue­rin­nen und Betreu­er zu stem­men. Die Begeis­te­rung der Kin­der vor Ort und das Lächeln nach einer erfolg­rei­chen Sport- oder Bas­tel­sta­ti­on zei­gen uns, wie rich­tig und wich­tig die­se Ange­bo­te für unse­ren Nach­wuchs sind.

Bosch GmbH Tennistag

Tennis- und Ballsporttag für Kids

Mit­ar­bei­ter der Robert Bosch GmbH ver­an­stal­ten Ten­nis­tur­nier und Ball­sport­tag für Kin­der — Beweg­tEuch e.V. stellt Sach­mit­tel zur Verfügung.

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Im Rah­men eines fir­men­in­ter­nen „Talen­te Pro­gramms“ haben Mit­ar­bei­te­rIn­nen der Robert Bosch GmbH Stutt­gart ihr sozia­les Enga­ge­ment bewie­sen und als Pro­jekt einen Ten­nis- und Ball­sport­tag organisiert.

Das Team aus drei Mit­ar­bei­te­rIn­nen koope­rier­te mit dem Freun­des­kreis Asyl in Ger­lin­gen zusam­men und bekam die Ten­nis­plät­ze und Sport­hal­le des Berufs­schul­zen­trum Leon­berg zur Ver­fü­gung gestellt. Rund 14 Kin­der im Alter von ca. 6 bis 15 Jah­ren hat­ten am Akti­ons­tag die Mög­lich­keit, sich an der Sport­art aus­zu­pro­bie­ren. Die Kin­der ver­brach­ten einen Tag mit viel Freu­de an der Bewe­gung und an der – für vie­le noch nie zuvor aus­pro­bier­ten Sport­art Ten­nis, aber auch mit Spie­len und einem gesel­li­gen Abschluss-Essen.

Beweg­tEuch e.V. unter­stütz­te den Akti­ons­tag mit Ten­nis­schlä­gern und Bäl­le und bie­tet den Kin­dern und Jugend­li­chen bzw. Fami­li­en finan­zi­el­le Unter­stüt­zung an, wenn sie Freu­de am Sport gefun­den haben und künf­tig einem Sport­ver­ein oder einer Sport­schu­le bei­tre­ten wollten.

Erfolgreiche Integration durch Sport

BewegtEuch-Schützling Kidane schafft seinen Schulabschluss

Kidane ist einen gro­ßen Schritt wei­ter: Der 18-jäh­ri­ge aus Eri­trea, der seit vier Jah­ren in Tübin­gen lebt, hat sei­nen Haupt­schul­ab­schluss geschafft – und auch einen Aus­bil­dungs­platz gefun­den in einem Tübin­ger Hotel. Am 1. Sep­tem­ber beginnt Kidane sei­ne Leh­re als Fach­kraft für Gastronomie.

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Kidane wird seit drei Jah­ren von sei­ner Beweg­tEuch-Patin Inge Cascan­te unter­stützt und beglei­tet. Der Jun­ge ist sport­be­geis­tert, und die Künst­le­rin und Juris­tin hilft ihm dabei, dass er sei­nen Sport aus­üben kann. Beweg­tEuch leis­te­te die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung. Kidane trai­niert Leicht­ath­le­tik bei der Leicht­ath­le­tik-Ver­ei­ni­gung (LAV) Tübin­gen. Sei­ne Spe­zia­li­tät sind die Mit­tel­stre­cken: Von 800 bis 5000 Meter. Zudem spielt Kidane Fuß­ball in einem Junio­ren­team des SV Pfrondorf.

Durch das inten­si­ve Zusam­men­sein mit jun­gen Sport­le­rin­nen und Sport­lern in den Trai­nings­grup­pen mach­te Kidane gro­ße Fort­schrit­te in der deut­schen Spra­che. Mit der LAV absol­vier­te Kidane auch ein zehn­tä­gi­ges Trai­nings­camp in Ita­li­en. Das war zugleich ein inten­si­ves Sprach­trai­ning. Kidane fand vie­le Freun­de in den Vereinen.

Inge Cascan­te betreu­te Kidane wäh­rend der Schul­zeit auch bei sei­nen Haus­auf­ga­ben und beglei­tet ihn bei Behör­den­gän­gen. „Ich bin mei­ner Patin und Beweg­tEuch sehr dank­bar“, sag­te Kidane bei einem Tref­fen im Tübin­ger SV-Sta­di­on. Und er fügt hin­zu: „Durch den Sport habe ich auch mei­nen Schul­ab­schluss geschafft.“

Förderung von Kindern mit Handicaps

Erfolgreiche Kooperation mit der TSG Reutlingen

Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Beweg­tEuch und der TSG Reut­lin­gen inklu­siv läuft her­vor­ra­gend. Unser Ver­ein för­dert ein Pro­jekt der TSG für Kin­der mit psy­cho­mo­to­ri­schen Rückständen.

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Beweg­tEuch finan­ziert die Betreu­ung von zwei Grup­pen mit jeweils sie­ben bis acht Kin­dern in Son­nen­bühl-Will­man­din­gen (Land­kreis Reut­lin­gen) durch zwei qua­li­fi­zier­te Übungs­lei­te­rin­nen. Das Ange­bot wird stark nach­ge­fragt. Inzwi­schen, so berich­tet Albrecht Tap­pe von TSG Reut­lin­gen inklu­siv, gibt es schon wie­der eine klei­ne War­te­lis­te. Ziel des Pro­jekts ist es, die Kin­der so zu för­dern, dass sie in der Lage sind, spä­ter am nor­ma­len Trai­ning von Sport­ver­ei­nen teilzunehmen.

Anfang Juni hat die TSG in Mün­sin­gen-Dot­tin­gen (eben­falls Kreis Reut­lin­gen) eine Schnup­per­pha­se für zwei neue Grup­pen gestar­tet. „Immer mehr ver­zwei­fel­te Eltern aus dem länd­li­chen Raum rufen uns an und neh­men sehr lan­ge Auto­fahr­ten in Kauf, um ihre Kin­der mit unter­schied­lichs­tem Unter­stüt­zungs­be­darf in unse­ren Grup­pen för­dern zu las­sen“, sag­te Geschäfts­füh­rer Tap­pe. Er son­diert auch in wei­te­ren Gemein­den. Wich­tig ist dabei immer, einen geeig­ne­ten Hal­len­raum zu finden.

Um sich wei­ter in die­sem Pro­jekt enga­gie­ren zu kön­nen, ist Beweg­tEuch auf Spen­den ange­wie­sen. Unser Ver­ein will damit eine Anschub­fi­nan­zie­rung gewähr­leis­ten – in der der Hoff­nung, dass die Kos­ten anschlie­ßend von den Kran­ken­kas­sen über­nom­men werden.

BewegtEuch-Stand mit Bonbon-Wurfmaschine

Rottenburger Sportfestival

Am Sams­tag, den 6.Juli 2024 lädt der TV lädt der TV Rot­ten­burg gemein­sam mit wei­te­ren Sport­ver­ei­nen aus der Kern­stadt zum 3. Rot­ten­bur­ger Sport­fes­ti­val ein, das im Rah­men des Stadt­ju­bi­lä­ums “750 Jah­re Rot­ten­burg” statt­fin­det. Beweg­tEuch ist auch am Start und hat eine klei­ne Über­ra­schung mit im Gepäck.

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Am Beweg­tEuch-Stand war­tet eine Bon­bon-Wurf­ma­schi­ne auch die Kids. Wie das funk­tio­niert und wie viel Spaß das macht, kann man am bes­ten vor Ort herausfinden.

Das dies­jäh­ri­ge Sport­fes­ti­val wird grö­ßer, akti­ver und attrak­ti­ver als je zuvor sein. An rund 30 ver­schie­de­nen Bewe­gungs­sta­tio­nen aller Abtei­lun­gen des TV Rot­ten­burg sowie den zusätz­li­chen Sport­an­ge­bo­ten der Part­ner-Sport­ver­ei­ne haben Kin­der, Jugend­li­che und Erwach­se­ne die Mög­lich­keit, ver­schie­de­ne Sport­ar­ten kos­ten­los auszuprobieren.

Durch akti­ve Teil­nah­me sam­meln sie Punk­te auf ihrer Lauf­kar­te und kön­nen sich zum Sport­fes­ti­val-Cham­pi­on küren.

Lebensräume für Kinder mitgestalten

Bundeskongress Naturerlebnisräume

Ein Auf­wach­sen zwi­schen Asphalt und gemäh­tem Rasen ist für die meis­ten Kids Nor­ma­li­tät. Beweg­tEuch unter­stützt das Anlie­gen der Deut­schen Umwelt­hil­fe e.V. und Naturgarten.

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Es liegt uns am Her­zen, wie öffent­li­che Räu­me für Kin­der und Jugend­li­che gestal­tet wer­den. Denn Bewe­gung, fri­sche Luft und Natur gehö­ren unwei­ger­lich zusammen.

Beim Bun­des­kon­gress Natur­Er­leb­nis­Räu­me im Ham­bur­ger Wäl­der­haus gibt es Pro­jek­te, Semi­na­re und Pra­xis­tipps, wie wir die Lebens­räu­me unse­res Nach­wuch­ses mit­ge­stal­ten können.

BewegtEuch-Stand umlagert

Spaß und Action beim Tübinger Familientag

Die Bon­bon-Wurf­ma­schi­ne des Ver­eins Beweg­tEuch war eine der gro­ßen Attrak­tio­nen des 6. Tübin­ger Fami­li­en­tags, der vom Bünd­nis für Fami­lie ver­an­stal­tet wur­de. Stän­dig herrsch­te Andrang vor dem Bewegt-Euch-Stand.

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Kin­der unter­schied­li­chen Alters ver­such­ten, mit einem Ten­nis­ball die Ziel­schei­be des Appa­rats zu tref­fen. Oft gelang es ihnen beim ers­ten Ver­such. Und dann schleu­der­te die Maschi­ne eine Süßig­keit her­aus. Die Wurf­ma­schi­ne ist übri­gens eine Spen­de des Trai­nings- und Spiel­ge­rä­te­her­stel­lers Peda­lo aus Mün­sin­gen (Kreis Reutlingen).

Beweg­tEuch-Koor­di­na­to­rin Ulri­ke Unger sowie die Vor­stän­de Karin Leins, Tho­mas Schiek und Rai­mund Weib­le spra­chen die Eltern der Kin­der an, infor­mier­ten sie über die Anlie­gen des Ver­eins und über­reich­ten ihnen Fly­er des Ver­eins. Und gele­gent­lich wan­der­te auch ein Euro in den Spen­den­be­häl­ter am Stand.

Ein Jahr lang Kickboxen

Patin ermöglicht Kickbox-Training

Eine Patin von Beweg­tEuch ermög­licht einem 17-jäh­ri­gen Afgha­ner ein Jahr lang Kick­box-Trai­ning. Betreut wird er von Chris­tos Kas­me­nis, Inha­ber des Kick­boxing Clubs Phoe­nix in Tübingen.

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Der jun­ge Mann kann drei Mal in der Woche am Trai­ning teil­neh­men. So wird er sicher­lich rasch Fort­schrit­te machen und Freun­de fin­den. Denn es trai­nie­ren noch meh­re­re Jugend­li­che sei­nes Alters mit.

Der Jun­ge kam im ver­gan­ge­nen Jahr als unbe­glei­te­ter Jugend­li­cher nach Deutsch­land. Auf dem Foto (von links) der jun­ge Kick­bo­xer, Beweg­tEuch-Koor­di­na­to­rin Ulri­ke Unger und Trai­ner Chris­tos Kasmenis.

3000 Euro für inklusive Kinder-Sportgruppe

Hilfe löst große Freude aus

Beweg­tEuch finan­ziert das Trai­ning einer wei­te­ren inklu­si­ven Sport­grup­pe in Son­nen­bühl-Will­man­din­gen. Dafür stellt der Ver­ein 3000 Euro zur Ver­fü­gung. Das Geld kommt Kin­dern zugu­te, die leich­te psy­cho­mo­to­ri­sche Rück­stän­de aufweisen.

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Sie wer­den ein­mal in der Woche von jeweils zwei qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­ten betreut. In der Sport­grup­pe wer­den die Übun­gen und Akti­vi­tä­ten auf die Bedürf­nis­se jedes ein­zel­nen Kin­des abge­stimmt. Das Trai­ning stärkt die sozia­len Fähig­kei­ten und das Selbst­be­wusst­sein der Kin­der. Das wie­der­um hat einen posi­ti­ven Ein­fluss auf ihre psy­chi­sche Gesundheit.

Das Trai­ning wird von der TSG Reut­lin­gen inklu­siv orga­ni­siert. Deren Geschäfts­füh­rer Albrecht Tap­pe freu­te sich sehr für die Unter­stüt­zung und bedank­te sich herz­lich. „Das Geld hilft uns wirk­lich unge­mein und kommt dort an, wo es gebraucht wird“, sag­te Tap­pe. Das Trai­nings­an­ge­bot wer­de stark nach­ge­fragt. Die TSG sei bereits auf der Suche nach Übungs­lei­te­rin­nen für eine drit­te Gruppe.

BewegtEuch-Benefiz-Matinee

Vom Glück, uns zuhören zu können

Ein urko­mi­scher Bernd Kohl­hepp im schrä­gen lila Anzug als „Pur­ple Prin­ce“, eine schlag­fer­ti­ge Lisa Feder­le im gewohnt sport­li­chen Out­fit und dann noch Über­ra­schungs­gäs­te – die über 300 Besu­che­rin­nen und Besu­cher der Beweg­tEuch-Mati­nee im Lan­des­thea­ter Tübin­gen hat­ten viel Spaß.

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Das Pro­gramm dreh­te sich um Lisa Feder­les Buch „Das Glück des Zuhö­rens“, doch immer wie­der kamen der Kaba­ret­tist und die Not­ärz­tin vom gera­den Weg ab und lan­de­ten auf humor­ge­tränk­tem Ter­rain. Wann sie denn bloß dazu kom­me, ihre Bücher zu schrei­ben, bei allem, was sie um die Ohren habe, frag­te Kohl­hepp. Feder­le: „Meis­ten nachts. Da muss mein Mann Abstri­che machen.“ In Kohl­hepps Gesicht arbei­te­te es. Muss der Mann nachts Abstri­che bei Lisas Pati­en­ten machen, schien er sich zu fragen.

So ging es wei­ter. Zwi­schen tief­ernst und lus­tig beweg­ten sich Kohl­hepp und Feder­le durch die Mati­née. Beson­ders amü­sier­te sich das Publi­kum, als Kohl­hepp in die Figur der Frau Schwerdt­fe­der schlüpf­te und eine Sot­ti­se nach der ande­ren abson­der­te, nach der Devi­se „Alt derfsch wer­da, bloß net bleed“ (für Nicht­schwa­ben: Alt darfst du wer­den, bloß nicht blöd). Ein klei­nes Feu­er­werk der Komik brann­ten dann die Über­ra­schungs­gäs­te ab – Mir­jam Wog­gon und Udo Zepe­zau­er von der Tübin­ger Thea­ter­sport­grup­pe gaben Pro­ben ihres Improvisationstalents.

Zum Schluss ver­ab­schie­de­te sich Kohl­hepp schel­misch vom Publi­kum mit dem umfor­mu­lier­ten Titel von Lisas Buch: „Sie hat­ten das Glück, uns zuhö­ren zu kön­nen.“ Kräf­ti­ger Schluss­ap­plaus. Mehr­wert auch für die Spen­den­kas­se des Ver­eins Beweg­tEuch. Denn der Erlös der Mati­nee kommt dem Ver­ein zugu­te und damit den Kin­dern und Jugend­li­chen, die sich ohne die Hil­fe von Beweg­tEuch kei­nen Sport leis­ten könnten.

Kabarettistisches Leseerlebnis

Lesen und Lachen: Lisa Federle und Bernd Kohlhepp

Lisa Feder­le und der Kaba­ret­tist Bernd Kohl­hepp tre­ten in einer Bene­fiz-Ver­an­stal­tung für Beweg­tEuch am Sonn­tag, 21. Janu­ar 2024, um 11.00 Uhr im Lan­des­thea­ter Tübin­gen auf. Sie lesen und spre­chen über Lisa Feder­les neu­es Buch „Vom Glück des Zuhörens“.

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Zwi­schen­durch schlüpft Bernd Kohl­hepp in die Rol­le der von ihm erfun­de­nen Frau Schwerdt­fe­ger, die ihre „Weis­hei­ten“ zum Tage anbringt. Außer­dem wird sich ein Über­ra­schungs­gast hin­zu­ge­sel­len, des­sen Name noch nicht ver­ra­ten wird. Zu erwar­ten ist ein leben­di­ges Pro­gramm, bei dem sich Feder­le und Kohl­hepp gegen­sei­tig die Bäl­le zuwer­fen. Auf dem Foto haben Lisa und Bernd Spaß mit Kin­dern der Hügel­schu­le Tübingen.

Der Erlös der Ver­an­stal­tung wird kom­plett dem Ver­ein Beweg­tEuch zugu­te­kom­men, der mit dem Geld sozi­al benach­tei­lig­te Kin­der und Jugend­li­che ermög­li­chen will, sport­lich aktiv zu werden.

Kar­ten gibt es über die Home­page des LTT (www. landestheater-tuebingen.de/Spielplan oder an der LTT-Thea­ter­kas­se (07071 /​ 93 13 1 49, e‑mail: kasse@landestheater-tuebingen.de).

Förderung der Trainerausbildung

3000 Euro für den Pumptrack Pfrondorf

Der Ver­ein Beweg­tEuch för­dert den Pump­track in Tübin­gen-Pfron­dorf mit 3000 Euro. Das hat der Vor­stand des Ver­eins beschlossen.

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Die­ser Pump­track ist ein wel­li­ger Par­cours, der mit Moun­tain­bikes, aber auch mit Rol­lern, Inline­ska­tern und Long­boards befahr­bar ist. Die Fahr­ge­rä­te wer­den durch Be- und Ent­las­ten (Pum­pen) vor­wärts­be­wegt. Daher die Bezeich­nung Pumptrack.

Die För­der­sum­me geht an den Sport­ver­ein Pfron­dorf, der den Pump­track auf Initia­ti­ve der Tübin­ge­rin Ger­lin­de Witt­lin­ger errich­tet hat. Das Geld wird zur Aus­bil­dung von Trai­nern ver­wen­det. Ger­lin­de Witt­lin­ger freu­te sich „rie­sig“ über die „groß­zü­gi­ge Spende“.

Dem Dank schlos­sen sich auch die SV-Vor­stän­de Tho­mas Schaal und Jörg Lich­ten­ber­ger an. Auf dem Foto ist Ger­lin­de Witt­lin­ger mit ihren Enkeln David (links) und Joshua zu sehen, denen das Fah­ren auf dem Par­cours sicht­bar Spaß macht.

BewegtEuch Schirmherr verstorben

Trauer um Wolfgang Schäuble

Der Ver­ein Beweg­tEuch trau­ert um sei­nen Schirm­herrn Wolf­gang Schäub­le. „Wir haben einen gro­ßen Freund unse­res Anlie­gens ver­lo­ren“, sag­te die Vor­sit­zen­de Dr. Lisa Federle.

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Der frü­he­re Bun­des­tags­prä­si­dent und Bun­des­mi­nis­ter Schäub­le hat­te bereits kurz nach der Grün­dung des Ver­eins die Schirm­herr­schaft unter­nom­men, weil ihn das Ver­eins­ziel, Kin­dern finanz­schwa­cher Eltern gesun­den Sport zu ermög­li­chen, über­zeugt hat­te. Schäub­le war am Diens­tag­abend im Krei­se sei­ner Fami­lie gestorben.

Prävention von Essstörungen

Turnen zwischen Leidenschaft & Risiko

Die Prä­ven­ti­ons- und Bera­tungs­stel­le Lebens­hun­ger von tima e.V. bie­tet frü­he Unter­stüt­zung bei sor­gen­vol­lem Ess­ver­hal­ten und Ess­stö­run­gen an. Wir bera­ten Kin­der und Jugend­li­che, ihre Ange­hö­ri­gen sowie päd­ago­gi­sche Fachkräfte.

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Zum Auf­takt des Pro­jek­tes ist Olym­pia­teil­neh­me­rin KIM Bui zu einem Trai­nings­tag mit dem TSV Lust­nau ein­ge­la­den. Beim Talk über ihr Buch“45 Sekun­den“ am 11.11.23 mit Regi­ne Kott­mann geht es auch dar­um wie Ess­stö­run­gen im Sport vor­ge­beugt wer­den kann.

In den Prä­ven­ti­ons­pro­jek­ten lei­tet tima e.V.  Jugend­li­che zu einem sorg­sa­men Umgang mit dem eige­nen Kör­per an und infor­miert über Warn­zei­chen für Essstörungen.

Fit­ness-Work­outs und Ver­glei­che mit unrea­lis­ti­schen Kör­per­bil­dern gehö­ren zum (Social Media) All­tag vie­ler Jugend­li­cher. Das kann Druck machen sich zu ver­än­dern. Kom­men Belas­tun­gen in Fami­lie, Schu­le oder im Freun­des­kreis hin­zu, oder for­dert die gelieb­te Sport­art ein bestimm­tes Gewicht, kann das Kämp­fen für einen schlan­ken oder ath­le­ti­schen Kör­per zur unge­sun­den Bewäl­ti­gungs­stra­te­gie wer­den. Für die­se Risi­ken will das Pro­jekt sensibilisieren.

www.tima-ev.de

https://www.instagram.com/tima_ungefiltert/

Tel.: 07071 — 763006

Hirschau­er Stra­ße 1, 72070 Tübingen

Benefizkonzert in Tübingen

150 Besucher bei “Rocking Daddies”

Auch wenn die Umstän­de sub­op­ti­mal waren: Das Bene­fiz­kon­zert der Band „Rocking Dad­dies“ im Innen­hof des Land­ge­richts Tübin­gen war ein schö­ner Erfolg! Obwohl es kurz zuvor noch gereg­net hat­te, kamen rund 150 Besu­che­rin­nen und Besu­cher zu dem Open-Air-Auftritt.

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Die „Rocking Dad­dies“ star­te­ten ihren Gig mit dem eige­nen Titel „Fly away“ und Beweg­tEuch-Vor­sit­zen­de Lisa Feder­le bedank­te sich bei den Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rern für ihr Kom­men und für ihre Unter­stüt­zung des Vereins.

Lei­der muss­ten die Musi­ker zwei­mal wegen Regens unter­bre­chen. Nach der offi­zi­el­len Pau­se blieb es aber tro­cken. So konn­ten die Dad­dies ohne Unter­bre­chung wei­ter­ma­chen und kamen rich­tig in Fahrt, eben­so das Publi­kum. Die Dad­dies spiel­ten Titel wie „Sul­tans of Swing“ von den Dire Straits und „Hey Joe“ von Jimi Hen­drix, bei denen Lead­gi­tar­rist Wolf­gang Dan­nert sei­ne Extra­klas­se bewies. Außer­dem Klas­si­ker der Rol­ling Stones, Step­pen­wolf, Cree­dance Cle­ar­wa­ter Revi­val und John­ny Cash. Gegen 22 Uhr been­de­ten die Dad­dies ihr Kon­zert mit einem ein­drucks­vol­len „Kno­cking on heaven´s door“ von Bob Dylan.

Es war das ers­te Rock­kon­zert im Hof des Land­ge­richts. Gut unter­hal­ten konn­ten sich auch die Insas­sen des benach­bar­ten Gefäng­nis­ses füh­len. Den Musi­kern Jür­gen Sturm (Gitar­re, Bluesharp, Gesang), Wolf­gang Dan­nert (Gitar­re), Dr. Micha­el Pfohl (Bass, Gesang), Mar­tin Män­te­le (Schlag­zeug) und dem Mann am Pult, Jochen Bru­che, herz­li­chen Dank für ihr Enga­ge­ment, eben­so den Gas­tro­no­men der Piz­ze­ria „Cen­tra­le“, die für die Geträn­ke sorg­ten, und nicht zu ver­ges­sen dem Land­ge­richts­prä­si­den­ten Rei­ner Frey, der beim Auf- und Abbau der Bier­bän­ke mit Hand anlegte!

Postcode Lotterie und BewegtEuch 

Karim Khadeeda hält Kids über Wasser

Wir sind stolz unse­ren Schwimm­leh­rer Karim Kha­de­eda beim Ver­ein “Schwim­men für alle Kin­der” jetzt als haupt­amt­li­chen Trai­ner begrü­ßen zu kön­nen. Dank der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung der Deut­schen Post­code Lot­te­rie und dem Zuschuss von Beweg­tEuch bringt Karim Kha­de­eda Kin­dern und Jugend­li­chen in Tübin­gen das Schwim­men bei.

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Vom See­pferd­chen bis zur Bron­ze­prü­fung sorgt Karim Kha­de­eda nicht nur für ordent­lich Bewe­gung bei den Kids son­dern auch für tol­le Erfolgs­er­leb­nis­se. Denn die Kapa­zi­tä­ten für das Schwimm­trai­ning bei Schu­len und Ver­ei­nen sind nach der Coro­na-Pan­de­mie so gering wie nie. Die War­te­lis­ten sind lang und vie­le Kin­der und Jugend­li­che kön­nen nicht Schwim­men. Die Arbeit von “Schwim­men für alle Kin­der” und der Sup­port der Deut­schen Post­code Lot­te­rie sorgt nicht nur für mehr Sport son­dern kann tat­säch­lich Leben retten.

T‑Shirts für BewegtEuch-Kids

Großzügige Spende der Firma Rösch

Das Tübin­ger Tex­til­un­ter­neh­men Rösch unter­stützt Beweg­tEuch mit einer groß­zü­gi­gen Spen­de. Die Fir­ma stif­tet dem Ver­ein 300 Kin­der-T-Shirts. Geschäfts­füh­rer Arnd-Ger­rit Rösch über­brach­te die Tex­ti­li­en mit dem Auf­druck „Beweg­tEuch“ per­sön­lich der Ver­eins­vor­sit­zen­den Dr. Lisa Federle.

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Sie bedank­te sich herz­lich für die­se Gabe. Mit den T‑Shirts kann der Ver­ein eine Viel­zahl von Kin­dern aus­rüs­ten, die er unter­stützt. Die Ger­hard Rösch GmbH ist ein mit­tel­stän­di­sches Fami­li­en­un­ter­neh­men. Die Fir­ma stell Nacht­wä­sche, Home­wear, Bade- und Loun­ge­wear her. Das Toch­ter­un­ter­neh­men Röko­na Tex­til­werk ent­wi­ckelt und pro­du­ziert tech­ni­sche Tex­ti­li­en. Bereits im März 2022 hat die Ger­hard Rösch GmbH dem Ver­ein Beweg­tEuch 2750 Euro gespendet.

Benefizkonzert

Rocking Daddies in Tübingen

Die Tübin­ger Band Rocking Dad­dies rockt am 1. Juli 2023 zuguns­ten von Beweg­tEuch im Hof des Land­ge­richts Tübin­gen. Das Bene­fiz­kon­zert unter frei­em Him­mel beginnt um 19.00 Uhr.

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Die Band Rocking Dad­dies ist längst eine Legen­de in der Regi­on um Tübin­gen. Denn sie rockt schon seit 45 Jah­ren – und ist damit zwei­fel­los die dienst­äl­tes­te akti­ve Rock­band in der gan­zen Umge­bung. Und sie ist kei­nes­wegs müde! Im Gegen­teil! Der Name der Band steht nach wie vor für fet­zi­gen, grad­li­ni­gen, ehr­li­chen Clas­sic Rock & Blues. Ob im Fest­zelt, in der Musik­knei­pe oder bei Open-Air-Kon­zer­ten – bei den Rocking Dad­dies-Kon­zer­ten geht die Post ab bei eigen­wil­lig geco­ver­ten Songs von Eric Clap­ton über die Beatles/​Stones bis zu John Mayall, Jimi Hen­drix, Rory Gal­lag­her, Neil Young, Paul Rod­gers, CCR oder den Dire Straits. Aber auch bei den melo­di­schen, rocki­gen Eigen­kom­po­si­tio­nen von Front­man Jür­gen Sturm. Jeder Gig der Rocking Dad­dies wird dadurch zu einer Par­ty zum Schwo­fen, gar­niert mit einem Hauch von Wood­stock. Die Band tritt an in der klas­si­schen Beset­zung mit Jür­gen Sturm (Gitar­re, Bluesharp, Gesang), Wolf­gang Dan­nert (Lead­gi­tar­re), Micha­el Pfohl (Bass) und Micha­el Män­te­le an den Drums.

Scheckübergabe in Sonnenbühl

BewegtEuch fördert inklusive Sportgruppe

Der Ver­ein Beweg­tEuch finan­ziert ein Jahr lang das Trai­ning einer inklu­si­ven Sport­grup­pe in Son­nen­bühl (Kreis Reut­lin­gen). Beweg­tEuch-Vor­sit­zen­de Lisa Feder­le über­reich­te beim Übungs­nach­mit­tag der Kin­der in der Bol­berg­hal­le Will­man­din­gen einen Scheck in Höhe von 3000 Euro an den Geschäfts­füh­rer der TSG Reut­lin­gen inklu­siv, Albrecht Tappe.

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Die TSG hat in vie­len Jah­ren eine Abtei­lung für Inklu­si­ons­sport mit fast 600 Mit­glie­dern auf­ge­baut und gilt in die­sem Bereich als füh­rend im Land. Die TSG dehnt inzwi­schen ihre Akti­vi­tä­ten auf die Schwä­bi­sche Alb aus. Sie koope­riert dabei mit den ört­li­chen Vereinen.

Einer der neu­en Koope­ra­ti­ons­part­ner sind die Sport­ver­ei­ne von Son­nen­bühl. Hier ist eine Sport­grup­pe mit zunächst sechs Kin­dern ent­stan­den, die leich­te psy­cho­mo­to­ri­sche Rück­stän­de auf­wei­sen. Sie wer­den ein­mal in der Woche von jeweils zwei qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­ten betreut, bei­spiels­wei­se durch die Sport­wis­sen­schaft­le­rin Nan­di Seke­res. „Die­se Kin­dern kom­men im nor­ma­len Trai­ning der Sport­ver­ei­ne oft nicht so zum Zug“, sag­te Tap­pe. Eine geziel­te, indi­vi­du­el­le För­de­rung sei hier sehr hilf­reich. In der Sport­grup­pe kön­nen die Übun­gen und Akti­vi­tä­ten auf die Bedürf­nis­se jedes ein­zel­nen Kin­des abge­stimmt wer­den. Das Trai­ning stärkt die sozia­len Fähig­kei­ten und das Selbst­be­wusst­sein der Kin­der. Das wie­der­um hat einen posi­ti­ven Ein­fluss auf ihre psy­chi­sche Gesundheit.

Laut Tap­pe könn­ten noch wei­te­re Kin­der zu der Grup­pe in Son­nen­bühl sto­ßen. Üblich ist eine Grup­pen­grö­ße zwi­schen acht und zehn etwa gleich­alt­ri­gen Kin­dern. In der Sport­stun­de machen die Kin­der leich­te tur­ne­ri­sche Übun­gen am Bar­ren und ande­ren Gerä­ten, spie­len aber auch mit Bällen.

Die Not­ärz­tin Lisa Feder­le, die auch Prä­si­den­tin des DRK-Kreis­bands Tübin­gen ist, sieht die jet­zi­ge Spen­de als Anschub­fi­nan­zie­rung für das inklu­si­ve Sport­an­ge­bot in Son­nen­bühl. Sie erwar­tet, dass spä­ter die Kran­ken­kas­sen die Kos­ten über­neh­men. Das sei sinn­voll, denn das prä­ven­ti­ve Sport­an­ge­bot ver­hel­fe dazu, spä­te­re Kos­ten zu ver­mei­den. Sei­nen Schwer­punkt legt der Ver­ein Beweg­tEuch auf die Unter­stüt­zung von Kin­dern sozi­al schwa­cher Fami­li­en. Durch die Über­nah­me von Kos­ten ermög­licht es der Ver­ein, dass die Kin­der ihren Lieb­lings­sport aus­üben können.

Sparringskampf mit Weltmeister

Frank Stäbler vs. Ehsanullah

Für Ehsa­null­ah Huss­ai­ni aus Alten­steig ging ein gro­ßer Wunsch in Erfül­lung. Ver­mit­telt vom Ver­ein Beweg­tEuch traf der 19-jäh­ri­ge Fuß­bal­ler und Rin­ger am Mon­tag mit sei­nem gro­ßen Idol Frank Stäb­ler zusam­men. Der drei­fa­che Welt­meis­ter im Rin­gen und Bron­ze­me­dail­len-Gewin­ner von Olym­pia 2022 emp­fing Ehsa­null­ah zusam­men mit des­sen Vater Ali Huss­ain und Bru­der Ahmad (14) in sei­ner eige­nen Trai­nings­hal­le in Mus­berg, einem Stadt­teil von Leinfelden-Echterdingen.

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Mit dabei auch Beweg­tEuch-Ver­eins­vor­sit­zen­de Lisa Feder­le und ihr Stell­ver­tre­ter, der Fern­seh­mo­de­ra­tor Micha­el Ant­wer­pes, sowie der Pate der Fami­lie Huss­ai­ni, Hel­mut Bra­ke, der Leh­rer am Otto-Hahn-Gym­na­si­um in Nagold war.

Beweg­tEuch-Bot­schaf­ter Frank Stäb­ler schenk­te Ehsa­null­ah sein Rin­ger­tri­kot, das er bei sei­nen Kämp­fen in Tokio getra­gen hat­te. Ehsa­null­ah zog es sofort an und folg­te Stäb­ler zum Auf­wär­men in die Hal­le. Nach einem schweiß­trei­ben­den Auf­wärm­pro­gramm for­der­te Stäb­ler den jun­gen Afgha­nen zum Kampf auf. Immer wie­der sporn­te der Welt­meis­ter sei­nen Geg­ner an. Als bei­de außer Atem gerie­ten, rief Stäb­ler: „Jetzt ent­schei­det nur noch der Wil­le!“  Am Ende attes­tier­te er Ehsa­null­ah, der beim KSV Isprin­gen ins Trai­ning geht, gute Anla­gen. „Er ist geschmei­dig wie eine Kat­ze“, sag­te Stäb­ler. Er ermun­ter­te Ehsa­null­ah dazu, mit dem Rin­gen wei­te­zu­ma­chen. Denn: „Fuß­ball ist gut. Aber Rin­gen ist besser.“

Die bei­den Rin­ger lie­fer­ten sich auch einen klei­nen ver­ba­len Wett­kampf. Stäb­ler sag­te, er habe als Vier­jäh­ri­ger mit dem Rin­gen begon­nen. Dar­auf Ehsa­null­ah: „Ich schon mit drei.“

Vater Ali Huss­ai­ni war von 2011 bis 2022 Fah­rer bei der Deut­schen Gesell­schaft für Inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit (GIZ), zuvor war er Chauf­feur der Ame­ri­ka­ni­schen Bot­schaft in Kabul. Im Febru­ar 2022 wur­de er als gefähr­de­te Orts­kraft mit sei­ner Fami­lie von der Deut­schen Bot­schaft in Kabul nach Deutsch­land aus­ge­flo­gen. Seit­dem wohnt die Fami­lie in Alten­steig im Kreis Calw und bemüht sich, im frem­den Land Fuß zu fas­sen. Ehsa­null­ah besucht an der Rolf-Benz-Schu­le in Nagold einen VABO-Kurs, in dem sich Flücht­lin­ge ohne Deutsch­kennt­nis­se für Arbeit und Beruf qua­li­fi­zie­ren. Ahmad geht in Alten­steig in die sechs­te Klas­se, die jüngs­te Schwes­ter Ruks­har in die zwei­te Klas­se. Für bei­de Brü­der, die beim TSV Alten­steig Fuß­ball spie­len, finan­zier­te Beweg­tEuch e.V. Fuß­ball­schu­he.  Lisa Feder­le sag­te, mit die­sem klei­nen Bei­trag wol­le der Ver­ein mit dazu hel­fen, dass die Inte­gra­ti­on der bei­den jun­gen Sport­ler gelingt. Dafür gibt es bereits gute Anzei­chen. Bei­de Brü­der und auch der Vater spre­chen schon recht gut Deutsch.

Der Ver­ein Beweg­tEuch ver­hilft Kin­dern und Jugend­li­chen aus sozi­al schwa­chen Fami­li­en dazu, Sport aus­zu­üben. Der gemein­nüt­zi­ge Ver­ein über­nimmt die Kos­ten für Ver­eins­bei­trä­ge, Kur­se und Sportkleidung.

Ehsa­null­ah strahl­te vor Glück. Für ihn sei es eine gro­ße Freu­de, mit Frank Stäb­ler zusam­men­zu­tref­fen – und dann gar noch fast wett­kampf­mä­ßig zu rin­gen. Stäb­lers Tri­kot will er in Ehren hal­ten. Der vor guter Lau­ne eben­falls strot­zen­de Frank Stäb­ler for­der­te zum Schluss auch Lisa Feder­le zu einem klei­nen Spar­ring auf. Ein klei­ner Heber – und schon lag die Ärz­tin auf der Mat­te, prus­tend vor Lachen. Jawohl: Stäb­ler, Feder­le und die Huss­ai­nis hat­ten viel Spaß mit­ein­an­der an die­sem Spät­nach­mit­tag in Musberg.

Preisverleihung Schorndorf

Künkelin-Preis für Lisa Federle

Beweg­tEuch-Vor­sit­zen­de Dr. Lisa Feder­le ist in Schorn­dorf (Rem-Murr-Kreis) mit dem Bar­ba­ra-Kün­ke­lin-Preis aus­ge­zeich­net wor­den. Ober­bür­ger­meis­ter Bernd Hornik­el (par­tei­los) über­reich­te ihr die Urkun­de wäh­rend einer Mati­nee in der Schorn­dor­fer Künkelin-Halle.

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Den mit 5000 Euro dotier­ten Preis erhielt die Medi­zi­ne­rin für ihren Mut und ihre Ent­schlos­sen­heit wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie. „Das hat uns tief beein­druckt“, sag­te Els­beth Rom­mel, die Vor­sit­zen­de des Preis­ge­richts und Toch­ter des Stif­ters Fritz Abe­le. Els­beth Rom­mel attes­tier­te der Not­ärz­tin, „im rich­ti­gen Moment das rich­ti­ge Gespür zu haben, was zu tun ist.“

Der Preis ist nach der Schorn­dor­fer Bür­ger­meis­ter­gat­tin Bar­ba­ra Kün­ke­lin benannt, die sich 1688 im Pfäl­zi­schen Erb­fol­ge­krieg als Anfüh­re­rin der „Schorn­dor­fer Wei­ber“ erfolg­reich der Über­ga­be der Stadt an das fran­zö­si­sche Heer wider­setz­te. Fritz Abe­le grün­de­te die Kün­ke­lin-Stif­tung 1983 zu Ehren der muti­gen Frau. Den Preis erhal­ten nur Frau­en, die eigen­stän­dig vor­bild­lich tätig wer­den. Lisa Feder­le ist die 20. Preis­trä­ge­rin. 2021 ging die Aus­zeich­nung an die Fern­seh­mo­de­ra­to­rin Dun­ja Hayali.

Den Fest­akt vor rund 400 Besu­che­rin­nen und Besu­chern bestritt Lisa Feder­le zusam­men mit dem Sän­ger Die­ter Tho­mas Kuhn und des­sen Gitar­ris­ten Phil­ipp Feldt­kel­ler. Die bei­den Musi­ker spiel­ten pas­sen­de Songs zu einer kur­zen Lesung aus Feder­les Best­sel­ler „Auf krum­men Wegen gera­de­aus“. Kuhn hielt auch eine kur­ze, sehr per­sön­lich gefass­te Lau­da­tio auf die Geehr­te. Lisa Feder­le the­ma­ti­sier­te auch ihre ver­un­glück­te Schul­zeit und wie sie auf dem zwei­ten Bil­dungs­weg ihren Traum­be­ruf Ärz­tin erreich­te. Der His­to­ri­ker Dr. Hol­ger Diet­rich, Vor­sit­zen­der des Hei­mat­ver­eins Schorn­dorf, sag­te, es sei nie­mals zu spät, sich mit Wis­sen aus­ein­an­der­zu­set­zen. Lisa Feder­le erfül­le voll und ganz die Vor­ga­ben für den Kün­ke­lin-Preis – „mutig, rebel­lisch, zukunftsorientiert“.

In ihrer Dan­kes­re­de sag­te Lisa Feder­le, sie neh­me den Preis gern an für alle, die ihr im Ver­ein Beweg­tEuch hel­fen. Des­we­gen wird sie auch das Preis­geld dem Ver­ein spen­den. Sie rühm­te auch die Atmo­sphä­re in die­sem 2021 gegrün­de­ten Ver­ein. „Wir haben alle wahn­sin­nig viel Spaß“, sag­te sie, „wir sind nicht ver­bis­sen.“ Mit den ein­ge­nom­me­nen Spen­den ver­hilft der Ver­ein Kin­dern und Jugend­li­chen sozi­al schwa­cher Fami­li­en zu ihrem Lieb­lings­sport – von Bal­lett über Fuß­ball bis zu Schwimmen.

Kleine Geste, große Freude

Neue Fußballschuhe für Ehsanullah und Ahmad

Klei­ne Hil­fen kön­nen gro­ße Freu­de aus­lö­sen. Das gilt für die bei­den afgha­ni­schen Brü­der Ehsa­null­ah und Ahmad Hassa­ni. Ehsa­null­ah (19) und Ahmad (14) spie­len Fuß­ball beim TSV Alten­steig. Bei­den hat Beweg­tEuch e.V. Fuß­ball­schu­he finanziert.

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Den Kon­takt zwi­schen den bei­den Sport­lern und Beweg­tEuch stell­te Hel­mut Bra­ke her, ehe­ma­li­ger Leh­rer am Otto-Hahn-Gym­na­si­um in Nagold. Bra­ke besorg­te auch die Schuhe.

Der Vater von Ehsa­null­ah und Ahmad war Fah­rer für die Deut­sche Gesell­schaft für Zusam­men­ar­beit (GIZ). Er gehör­te zu der Grup­pe von Orts­kräf­ten, die nach der Macht­über­nah­me mit ihrer Fami­lie aus Afgha­ni­stan im März 2022 aus­ge­flo­gen wor­den sind. Seit­dem lebt die Fami­lie in Altensteig.

Ehsa­null­ah ist auch Rin­ger und geht beim KSV Isprin­gen ins Rin­ger­trai­ning. Er kämpft in der glei­chen Gewichts­klas­se wie der drei­fa­che Welt­meis­ter Frank Stäb­ler. Ehsa­null­ah ist ein Fan von Stäb­ler, einer der pro­mi­nen­ten Bot­schaf­ter von Beweg­tEuch. Der Traum des jun­gen Afgha­nen: Ein­mal mit Frank Stäb­ler zusammentreffen.

Neue Standorte

BewegtEuch in Offenburg

In Tübin­gen ging es los, in Offen­burg geht es wei­ter. Beweg­tEuch geht vor­an und möch­te immer mehr Kin­der und Jugend­li­che errei­chen. Unser Schirm­herr Dr. Wolf­gang Schäub­le lebt und wirkt in Offen­burg. So war es im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes nahe­lie­gend, dass unser zwei­ter Stütz­punkt in Offen­burg durch­star­ten konnte.

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Zusam­men mit Wer­ner Dani­els und Anne Nickert, bei­de Trai­ner bei der LG Offen­burg, konn­te das Pro­jekt im Mai 2022 star­ten. Die Idee: Ein nie­der­schwel­li­ges Sport­an­ge­bot für sozi­al und finan­zi­ell benach­tei­lig­te Kin­der. Das Gan­ze mög­lichst unkom­pli­ziert: Ohne Anmel­dung, ohne Ver­pflich­tun­gen und ohne Kos­ten. Jedes Kind ist herz­lich will­kom­men, sich aus­zu­to­ben, Spaß zu haben und mit Gleich­alt­ri­gen in Kon­takt zu treten.

Das Sport­an­ge­bot steht aber nicht für sich allein. Die Beweg­tEuch-Trai­nings­stun­den sol­len immer wie­der von ver­schie­de­nen Ver­ei­nen aus der Regi­on gelei­tet wer­den. Wenn ein Kind Freu­de an der Sport­art hat, hilft Beweg­tEuch bei der Ver­mitt­lung in den neu­en Ver­ein. So kön­nen die Kin­der und Jugend­li­chen nicht nur viel­sei­tig trai­nie­ren, son­dern ler­nen auch neue Sport­ar­ten ken­nen: Von Leicht­ath­le­tik, Bas­ket­ball, Vol­ley­ball, Bad­min­ton und Hand­ball war bereits alles dabei. Im kom­men­den Som­mer ist sogar ein Schwimm-Trai­ning im Bag­ger­see mit der DLRG geplant.

Bei finan­zi­el­len Eng­päs­sen für Ver­eins­bei­trä­ge, Sport­aus­rüs­tung oder Trai­nings­camps, ist es jeder­zeit mög­lich, sich mit Beweg­tEuch für eine För­de­rung in Ver­bin­dung zu setzen.

Wenn ihr in die 1. bis 6. Klas­se geht und auch Lust habt, dabei zu sein: Die Sport­stun­den fin­den jeden Sams­tag von 10:00 – 11:30 Uhr in der Theo­dor-Heuss-Hal­le in Offen­burg statt.

Vereinsvorstellung

Gala “Mit Herz und Hand”

Gleich zwei Reprä­sen­tan­ten von Beweg­tEuch haben eine wich­ti­ge Rol­le bei der Gala der Stif­tung „Mit Herz und Hand“ in Pforz­heim gespielt. Vor­sit­zen­de Lisa Feder­le stell­te im Turm-Quar­tier den Ver­ein und sei­ne Akti­vi­tä­ten vor und wur­de dabei von ihrem Stell­ver­tre­ter Johan­nes See­mül­ler inter­viewt, der die Ver­an­stal­tung der Spar­kas­sen-Stif­tung moderierte.

Der Hirn­for­scher Dr. Frie­der Beck beschrieb in sei­nem Impuls­vor­trag, wie posi­tiv Bewe­gung sich auf die Hirn­leis­tun­gen aus­wirkt. 

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See­mül­ler inter­view­te auch die Sport­ler Caro­li­ne Krafzik (Deut­sche Meis­te­rin 400 Meter Hür­den), Leo Lever­kus (Deut­scher Jugend­meis­ter über 15000 Meter Frei­stil, Nina Rei­chen­bach (Moun­tain­bike-Welt­meis­te­rin) sowie die jun­gen Tanz­künst­ler Juli­an Holz­mann und Yeva Liermontova.

Ein Video-Inter­view mit dem Frei­bur­ger Fuß­ball-Bun­des­li­ga­spie­ler und ita­lie­ni­schen Natio­nal­spie­ler Vin­cen­zo Grifo wur­de ein­ge­spielt. In der Ver­an­stal­tung wur­de auch die Akti­on „hüpf“ des Sport­krei­ses Pforz­heim Enz­kreis vor­ge­stellt. Das Pilot­pro­jekt ist ein Bewe­gungs­an­ge­bot für Kin­der von drei bis sechs Jah­ren in Kin­der­ta­ges­stät­ten. Lisa Feder­le zeig­te sich von die­sem Pro­jekt begeistert.

Vereinsaktion

Kinderfest in Tübingen:
Schlange vor dem BewegtEuch-Stand

Enor­men Zuspruch fand der Stand von Beweg­tEuch E.V. beim Kin­der­fest auf dem Umbrisch-Pro­ven­za­li­schen Markt in Tübin­gen am Sams­tag. Der Ver­ein sorg­te im Hof des Bür­ger­heims für aller­hand Attrak­tio­nen. Dank der Fir­ma peda­lo aus Mün­sin­gen, die dem Ver­ein zahl­rei­che Holz­spiel­ge­rä­te zur Ver­fü­gung gestellt hatte.

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Die­se Gerä­te waren stän­dig im Ein­satz, Bewe­gung war dem Ver­eins­ziel gemäß stän­dig garan­tiert. Beson­ders gefragt war das peda­lo fami­ly, mit dem sich zwei Part­ner auf der Hof­flä­che beweg­ten. Geschick­lich­keit erfor­der­ten auch die Stel­zen, der Som­mer­ski mit Fuß­schlau­fen für zwei Per­so­nen und beson­ders die Rola Bola-Plat­te. Den größ­ten Zuspruch fand die Wurf­schleu­der. Vor ihr bil­de­te sich von 10.30 bis 15.30 Uhr, als Regen ein­setz­te, fast ohne Unter­bre­chung eine Schlan­ge. Das war der Hit! Wer die Ziel­schei­be traf, bekam zur Beloh­nung ein Bon­bon, den der Wurf­me­cha­nis­mus her­aus­schleu­der­te. Da die klei­nen Kin­der aus gerin­ge­rer Ent­fer­nung den Ten­nis­ball wer­fen durf­ten, war auch ihnen ein Erfolgs­er­leb­nis so gut wie garan­tiert. Betreut wur­de der Stand von meh­re­ren Ver­eins­mit­glie­dern. Ver­eins­prä­si­den­tin Dr. Lisa Feder­le war mit ihrem Mann und Beweg­tEuch-Schatz­meis­ter Dr. Micha­el Ram­roth meh­re­re Stun­den vor Ort.   

Vereinsunterstützung

Allianz spendet für Schwimmkurse
ukrainischer Kinder

Die von Beweg­tEuch finan­zier­ten Schwimm­kur­se für ukrai­ni­sche Flücht­lings­kin­der kön­nen fort­ge­setzt wer­den. Dank einer hono­ri­gen Spen­de der „Alli­anz für die Jugend“, die der Lei­ter der Reut­lin­ger Geschäfts­stel­le der Alli­anz, Domi­nik Wehr­le, im Tübin­ger Frei­bad an Beweg­tEuch-Vor­sit­zen­de Lisa Feder­le übergab.
Der Scheck über 9750 Euro deckt die Kos­ten für Schwimm­kur­se, die die Tübin­ger Initia­ti­ve „Schwim­men für alle Kin­der“ 75 ukrai­ni­schen Kin­dern gibt. 

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„Wir sind froh, dass wir eine sol­che Initia­ti­ve unter­stüt­zen kön­nen“, sag­te Wehr­le. Und füg­te hin­zu: „Es ist beein­dru­ckend, was Sie alles gemein­sam in ehren­amt­li­cher Arbeit auf die Bei­ne bringen.“
Bar­ba­ra Mül­ler, Vor­sit­zen­de von „Schwim­men für alle Kin­der“, bedank­te sich für die „super Zusam­men­ar­beit“ mit Beweg­tEuch e.V.. Sie beton­te, dass mit den Schwimm­kur­sen nicht nur die Schwimm­fä­hig­keit der Kin­der geför­dert wer­de, son­dern auch ihre Inte­gra­ti­on in Deutsch­land. Eine der ukrai­ni­schen Müt­ter, Katery­na Skal­ko, sag­te, das gemein­sa­me Schwim­men ver­hel­fe den Kin­dern zu Lebens­freu­de: „Sie ver­ges­sen dabei ihre Sor­gen.“ 

110 ukrai­ni­sche Kin­der haben bereits 13–9‑22in Tübin­gen an Schwimm­kur­sen teil­neh­men kön­nen – „mehr, als wir zuvor gedacht haben“, wie Bar­ba­ra Mül­ler sag­te. Lisa Feder­le hob auf den nie­der­schwel­li­gen Zugang zu dem Ange­bot ab. Auf der Beweg­tEuch-Inter­net­sei­te und auf Fly­ern fin­den die Kin­der QR-Codes, über die sie sich in ukrai­ni­scher Spra­che über das Ange­bot infor­mie­ren kön­nen. Beweg­tEuch ver­hilft den Kin­dern auch zu Bade­klei­dung. Dar­um küm­mert sich unter ande­rem Beweg­tEuch-Mit­glied Ingrid Cascan­te. Sie geht mit den Kin­dern ein­kau­fen. „Es war berüh­rend, wie die Kin­der mich umarmt haben, wenn ich ihnen zu Bade­an­zü­gen und Bade­ho­sen ver­hol­fen habe“, sag­te Ingrid Cascan­te. Lisa Feder­le lob­te das gro­ße Enga­ge­ment von Ingrid Cascan­te über Mona­te hin­weg. Und: „Ohne Frau Mül­ler wür­de das gar nicht funktionieren.“

Beweg­tEuch för­dert nicht nur Schwimm­kur­se, son­dern ver­hilft den ukrai­ni­schen Kin­dern und ande­ren Kin­dern aus finanz­schwa­chen Fami­li­en dazu, ihrem Lieb­lings­sport zu frö­nen. Bei­spiels­wei­se Fuß­ball, Hand­ball, Tan­zen, Bal­lett, Leicht­ath­le­tik, Rei­ten, Tae­kwon­do und vie­les ande­res mehr. „Die Kin­der kön­nen sich für alles mel­den“, beton­te Lisa Feder­le. Die Hil­fe sei längst nicht mehr auf Tübin­gen beschränkt, sag­te Lisa Feder­le, son­dern gehe weit dar­über hin­aus. In Sin­del­fin­gen, Leon­berg und Offen­burg gebe es ähn­li­che Initia­ti­ven, außer­dem kämen Anfra­gen aus ande­ren Bun­des­län­dern. 

Sport für Alle

Sport für Kinder aus der Ukraine

Ihr kommt aus der Ukrai­ne und wollt Sport trei­ben? Wir unter­stüt­zen euch dabei! Ein­fach den Bar­code scan­nen, Antrag aus­fül­len und wir küm­mern uns um den Rest.

Бажаєте займатися спортом з іншими дітьми чи підлітками?
Це може бути футбол, баскетбол, волейбол, скелелазіння, балет, теніс чи інші види спорту — ми допоможемо вам потрапити у відповідний клуб!

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Ми запезпечимо вас відповідним спортивним одягом! Ми також покриваємо витрати для відповідного клубу! Ми — це асоціація
“Beweg­tEuch”, заснована доктором Лізою Федерле з Тюбінгена.

Ми з нетерпінням чекаємо зустрічі з вами!

Du möch­test mit ande­ren Kin­dern oder Jugend­li­chen Sport treiben?
Ob Fuß­ball, Bas­ket­ball, Vol­ley­ball, Klet­tern, Bal­lett, Ten­nis oder ande­re Sport­ar­ten – wir hel­fen Dir, den rich­ti­gen Ver­ein zu fin­den! Wir stel­len Dir die pas­sen­de Sport­be­klei­dung zur Ver­fü­gung! Wir über­neh­men auch die Kos­ten für den jewei­li­gen Ver­ein! Wir sind der Ver­ein Beweg­tEuch, gegrün­det von Dr. Lisa Feder­le aus Tübingen.

Wir freu­en uns dar­auf, Dich zu treffen!

Bauprojekt

Pausenhof-Projekt in Nagold

Ein Pau­sen­hof mit vie­len Mög­lich­kei­ten, sich sport­lich zu bewe­gen – das ist ein Anlie­gen der Beweg­tEuch-Vor­sit­zen­den Lisa Feder­le. Um einem sol­chen Pro­jekt Rücken­wind zu ver­lei­hen, reis­te sie zusam­men mit Vor­stands­mit­glied Rai­mund Weib­le nach Nagold.

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Dort plant die Stadt einen „beweg­ten Pau­sen­hof“ auf dem Are­al des Otto-Hahn-Gym­na­si­ums (OHG) und der Zel­ler-Werk­re­al­schu­le. Doch waren bei Schü­lern und Leh­rern Zwei­fel auf­ge­kom­men, ob die Stadt die­ses Vor­ha­ben ernst­haft wei­ter­ver­folgt. Des­we­gen sam­mel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler 750 Unter­schrif­ten für das Pro­jekt. Und baten Lisa Feder­le um Unterstützung.
Ein vor­ge­se­he­nes Tref­fen mit einem der Bür­ger­meis­ter kam bei dem Abste­cher nach Nagold nicht zustande.

Aller­dings hat­te OB Jür­gen Groß­mann kurz zuvor im Gemein­de­rat Signa­le aus­ge­sen­det, dass die Ver­wal­tung an dem Pro­jekt fest­hal­ten wol­le. Zu die­sem Zeit­punkt war der Stadt­ver­wal­tung schon bekannt, dass Lisa Feder­le ihre ideel­le Hil­fe ange­bo­ten hat­te. Der Schwarz­wäl­der Bote titel­te dar­auf in sei­ner Aus­ga­be vom 24. Juli: „Schon der ange­kün­dig­te Pro­test zeigt Wirkung.
“Beim Tref­fen mit Schul­lei­ter Ulrich Hamann vom OHG, OHG-Schü­ler­spre­cher Kas­jan Kro­kos und einer Abord­nung von Leh­rern sag­te Lisa Feder­le, Nagolds OB und die gesam­te Stadt wür­den sich der unbe­ding­ten Logik, gera­de jetzt in und spä­ter nach der Pan­de­mie Kin­dern so vie­le Bewe­gungs­mög­lich­kei­ten wie nur irgend­wie mach­bar zu ver­schaf­fen, nicht ent­zie­hen kön­nen. Die Ärz­tin sag­te, Bewe­gung müs­se grund­sätz­lich einen höhe­ren Stel­len­wert in der Gesell­schaft erhal­ten. Kör­per­li­che Fit­ness sei auch gut für die Psy­che. Feder­le: „Kin­der ler­nen bes­ser, wenn sie Sport treiben.“
Geplant ist auf dem Pau­sen­hof in Nagold ein Mul­ti­funk­ti­ons­feld für Sport­ar­ten wie Bas­ket- und Vol­ley­ball, das auch für regu­lä­ren Sport­un­ter­richt geeig­net ist. Auf einem zwei­ten Bereich könn­ten die Kin­der eben­falls aktiv wer­den: Auf einem Klet­ter­fel­sen und an Tisch­ten­nis­plat­ten bei­spiels­wei­se. Zudem ist ein Out­door-Klas­sen­zim­mer vor­ge­se­hen, in dem auch Coro­na-kon­form unter­rich­tet wer­den könnte.

Vereinsunterstützung

Schäuble als neuer Schirmherr

Bun­des­tags­prä­si­dent Wolf­gang Schäub­le hat die Schirm­herr­schaft für den in Tübin­gen gegrün­de­ten Ver­ein Beweg­tEuch über­nom­men. Das gab die Ver­eins­vor­sit­zen­de Lisa Feder­le in einer Ver­an­stal­tung in Schutt­er­wald (Orten­au­kreis) gemein­sam mit Schäub­le bekannt.

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Der 78-jäh­ri­ge CDU-Poli­ti­ker habe ihr zuvor erklärt, er habe eigent­lich kei­ne Schirm­herr­schaf­ten mehr über­neh­men wol­len. Bei Beweg­tEuch mache er jedoch eine Aus­nah­me. Schäub­le bemerk­te am Ran­de der Ver­an­stal­tung dazu augen­zwin­kernd: „Du kannst der Frau nichts abschla­gen.“ Er zeig­te sich beein­druckt von der Tat­kraft Lisa Feder­les in der Pan­de­mie. Bun­des­weit sei sie dafür bekannt, dass sie nicht nur schwät­ze, son­dern anpacke.

Schäub­le wies auf die nega­ti­ven Fol­gen der Pan­de­mie auf die jun­ge Gene­ra­ti­on hin. Er sag­te: „Es tut einem in der See­le weh, die vie­len Kin­der zu sehen, die schon furcht­bar viel Über­ge­wicht haben durch fal­sche Ernäh­rung und wenig Bewe­gung.“ Lisa Feder­le beton­te: „Kör­per­li­che Fit­ness ist gut für die Psy­che. Kin­der ler­nen bes­ser, wenn sie Sport treiben.“
Auch die Staats­mi­nis­te­rin im Bun­des­kanz­ler­amt, Annet­te Wid­mann-Mauz, nahm Stel­lung zu den Anlie­gen von Beweg­tEuch. Die Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Migra­ti­on, Flücht­lin­ge und Inte­gra­ti­on ist Mit­glied des Ver­eins und erklär­te: „Gesund auf­wach­sen trotz Coro­na: Dar­um geht es bei Pro­jekt Beweg­tEuch. Des­halb unter­stüt­ze ich die­se star­ke Initia­ti­ve. Sor­gen wir gemein­sam dafür, dass das Virus für Kin­der und Jugend­li­che nicht zur Ent­wick­lungs­brem­se wird.“

Vereinsgeschenke

Gemälde von Otmar Alt

Der Maler und Bild­hau­er Otmar Alt hat der Tübin­ger Not­ärz­tin und Pan­de­mie-Exper­tin Lisa Feder­le ein Bild aus sei­nem Coro­na-Zyklus geschenkt. Der 81-jäh­ri­ge Künst­ler über­reich­te das Gemäl­de mit dem Titel „Die Umar­mung danach“ am Sonn­tag­abend auf dem Gelän­de der Tübin­ger Gale­rie Art 28.

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Auf dem Bild sind zwei Per­so­nen zu sehen, die offen­bar nach lan­ger Zeit der Distanz wie­der kör­per­li­chen Kon­takt auf­neh­men. Otmar Alt, der seit Mit­te Mai in Pful­len­dorf aus­stellt, hat­te Lisa Feder­le schon vor einem Jahr im Fern­se­hen gese­hen und war beein­druckt von ihrem Ein­satz in der Pan­de­mie. Des­we­gen beschloss er, ihr ein Bild zu schenken.
Alt kün­dig­te an, er wer­de dem von Feder­le gegrün­de­ten Ver­ein „Beweg­tEuch“ ein wei­te­res Aqua­rell schen­ken. Die­ses Bild soll ver­stei­gert wer­den. Art 28 Geschäfts­füh­rer Bern­hard Feil ver­sprach, sei­ne Fir­ma wer­de dann auf den Erlös noch ein­mal die­sel­be Sum­me drauf­le­gen. Nach der Über­ga­be des Bil­des an Feder­le besich­tig­te Alt die Janosch-Aus­stel­lung in der Gale­rie. Der Janosch-Aus­stel­lung soll im Sep­tem­ber eine Otmar-Alt-Schau folgen.